Schon von 1. bis 4. September kam es im Rahmen der Übung „Saber Junction“ mit Verkehrsbehinderungen durch Militärfahrzeuge. Betroffen waren die öffentlichen Straßen im Bereich der Übungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr, also die B 299, A 6, B 14, B 85 und die St 2165.
Jetzt geht es retours: In der Zeit vom 17. bis 20. September ist mit Verkehrsbehinderungen durch Militärfahrzeuge zu rechnen. Betroffen sind vor allem die öffentlichen Straßen im Bereich der Übungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr, also die B 299, A 6, A 93, B 14, B 85, B 470 und die St 2165.
Verhaltenshinweise für Verkehrsteilnehmer
Die Kolonnen bewegen sich sowohl tagsüber als auch in der Nacht. Um die Beeinträchtigung für den zivilen Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Konvois gestaffelt fahren.
Verkehrsteilnehmer sind angehalten, in der Nähe von Militärkonvois besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Die zu einem Konvoi zugehörigen Fahrzeuge gelten als ein Verband und können sich wie ein einziges großes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen. Daraus ergibt sich für die Kolonne unter anderem das Recht, Ampelanlagen – auch nach deren zwischenzeitlichem Wechsel von Grün auf Rot – weiterhin zu überqueren. Ebenso sollte auf das Überholen einer Kolonne verzichtet werden, da oft schwer abschätzbar ist, welche Länge diese hat.
Ausnahmegenehmigung: Großkalibrige Schießübungen bis 11. Oktober 2025
Im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung ist es dem US-Militär im Zeitraum vom 13. September bis einschließlich 11. Oktober 2025 möglich, auch außerhalb der regulären Schießzeiten mit großkalibrigen Waffensystemen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr zu üben. Mit Artillerie wird vom 15. bis 20. und vom 22. bis 26. September geübt, Kampfhubschrauber üben vom 13. bis 29. September und vom 3. bis 11. Oktober.
Gemäß dem NATO-Truppenabkommen ist die offizielle Schießzeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr für die Monate September und Oktober von 8 bis 24 Uhr für die Nutzung von Munition 20 mm und höher festgelegt. Munition unter 20 mm kann täglich, rund um die Uhr verschossen werden. Die Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung hebt diese Regelung vorübergehend auf.
Geräuschentwicklung und Informationshinweise
Während der militärischen Übungen kann es zu vermehrter Geräuschentwicklung auf und rund um den US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr kommen. Zeitraum und Übungsort auf dem Truppenübungsplatzgelände können sich je nach Wetterlage und den daraus resultierenden Anweisungen der Schießbahnkoordinierungsabteilung ändern.
Das Ausbildungskommando der US-Armee in Grafenwöhr (7th Army Training Command) bittet die Bürger der Truppenübungsplatz-Randgemeinden um Verständnis. Diese Pressemitteilung beinhaltet nicht alle Übungsmaßnahmen, sondern dient ausschließlich als Information für die Bevölkerung der Randgemeinden des Truppenübungsplatzes in Bezug auf eventuelle, erhöhte Geräuschentwicklung.
Kontaktstellen für Fragen und Beschwerden
Das 7th Army Training Command ist sich der Auswirkungen der militärischen Übungen auf die Bevölkerung bewusst und stets bestrebt, die Anwohner über die Übungstätigkeiten zu informieren. Wann immer möglich, werden militärische Übungen tagsüber und an Wochentagen durchgeführt. Auf dem Truppenübungsplatz werden Soldaten des US-Militärs, der Bundeswehr, der NATO und anderer Partnernationen ausgebildet.
Bei Fragen oder Beschwerden zum militärischen Flugbetrieb können sich alle Bürgerinnen und Bürger unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 8620730 direkt an das Luftfahrtamt der Bundeswehr wenden.
Beschwerden im Zusammenhang mit dem Übungsbetrieb richten Sie bitte an die Öffentlich-rechtliche Aufsicht für Arbeitssicherheit und Technischen Umweltschutz der Bundeswehr und bei den Gaststreitkräften (ÖrABwMünchen). Mindestangaben bei Beschwerden sind: Was wahrgenommen wurde, wo es wahrgenommen wurde, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit. Außerdem ist die Angabe von Namen, Anschrift und Kontaktinformationen des Einreichenden zur Bearbeitung erforderlich.
Kontakt per E-Mail an: OerABwMuenchen@bundeswehr.org

