Die Brücke im Zuge der Gemeindeverbindungsstraße Lohma-Isgier wird als Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Pleystein und dem Markt Moosbach gemeinsam erneuert. Nur wenige Punkte hinter dem Komma lassen den Unterschied im Umfang der Beteiligung der beiden Kommunen erkennen.

Zahlen und Fakten

Bürgermeister Rainer Rewitzer gab in der Stadtratssitzung am Dienstagabend bekannt, dass die Stadt Pleystein den Zuwendungsbescheid für diese FAG-Fördermäßnahme erhalten hat.

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Die Kosten übernimmt zu 50,54 Prozent der Markt Moosbach, der aus den dann sich ergebenden zuwendungsfähigen Kosten einen Zuschuss von 70 Prozent erhält.

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Auf die Stadt Pleystein entfallen 49,46 Prozent der Baukosten. Davon erhält die Stadt von den zuwendungsfähigen Kosten einen Zuschuss von 45 Prozent, was einem Betrag von 168.300 Euro entspricht. Bei Gesamtkosten in Höhe von 840.000 Euro muss die Stadt Pleystein einen Eigenanteil von 267.164 Euro aufbringen. 

Geschäftsleiter Günter Gschwindler erklärte, dass der städtische Anteil für die Brückenbaukosten im Haushalt 2021 enthalten ist, wobei auch hier die jetzt zugesagten Zuschüsse berücksichtigt sind.  

Desolater Zustand und Corona

Andrea Lang (CSU) nannte den Zustand der Brücke „desolat“, so dass der notwendige Neubau geboten sei, auch wenn die Stadt Pleystein nur noch eine Förderung von 45 Prozent erhalte.

Aufgrund der Ausgaben wegen der Coronapandemie werde es in Zukunft staatlicherseits nur noch eingeschränkte Fördersätze geben, betonte Andrea Lang. 

Der Stadtrat gab einstimmig das Zeichen für den Neubau der Brücke.