Vohenstrauß. Die SPD im Landkreis Neustadt an der Waldnaab biegt auf die Wahlkampfzielgerade ein: Bei ihrer Versammlung in Vohenstrauß zeigen sich die Genossinnen und Genossen geschlossen. Fast – denn ihr Vorsitzender Markus Ludwig durfte ausnahmsweise fehlen.
Eröffnet hat die Versammlung der Vorsitzende der Kreistagsfraktion und Floßer Bürgermeister Günther Stich: „Es gibt nicht Vieles, was wichtiger ist, als die SPD – aber der Markus ist heute auf der Jahreshauptversammlung seiner Feuerwehr. Das müssen und wollen wir mit allen Ehren respektieren; da darf er auch hier mal fehlen!“.
Stich bedankte sich anschließend bei allen Ehrenamtlichen in Feuerwehr, Rettungsorganisationen und darüber hinaus für die wertvolle Arbeit. Er freue sich außerdem, dass so viele den Weg in die Stadthalle nach Vohenstrauß gefunden hätten.
„Politisches Interesse ist wichtig, sich politisch zu informieren der Grundstein unserer Demokratie!“
Der Erhalt des Krankenhauses – nicht nur ein Wunsch der Einwohner!
Für die Gastgeber sprach der Bürgermeisterkandidat der Vohenstraußer SPD, Bernd Koller. Bei seinen Besuchen an der Haustüre kommt der Bürgermeisterkandidat laut eigenen Aussagen viel mit Menschen in Kontakt und spürt daher das Verlangen nach dem Erhalt des Vohenstraußer Krankenhaus umso mehr.
„Wem unser Krankenhaus wichtig ist, der kann die einfach ausdrucken und selbst beitragen, das Krankenhaus zu erhalten. Jede Unterschrift ist wichtig!“
Hier spielt Koller auf die Liste zur Sammlung der Unterschriften an, die unter www.spd-vohenstrauss.de ausgedruckt werden können.
Den Blick über den ganzen Landkreis fasste dann Landratskandidat Peter Lehr. Der amtierende Eschenbacher Bürgermeister blieb aber thematisch zunächst vor Ort und beim Krankenhaus:
„Der Landkreis hat Neustadt Waldnaab verloren. Wir haben Eschenbach verloren – da war ich amtierender Bürgermeister, das war kein Spaß. Aber eines könnt ihr mir glauben: Wir werden Vohenstrauß nicht mehr verlieren! Das Krankenhaus Vohenstrauß steht nicht zur Disposition.“
Die Ideen der SPD für den Landkreis
Eine der größten Baustellen sei, laut Peter Lehr, nach wie vor der ÖPNV – trotz BAXI. Auch das bereits vor Jahren geforderte Sozialticket der SPD gebe er noch nicht auf. Mit Blick nach vorne forderte Lehr ein Technologietransferzentrum. Weitere Punkte auf der Liste der Kreis-SPD waren Umwelt, soziale Gerechtigkeit mit dem Schaffen von bezahlbarem Wohnraum und Gesundheit und Pflege.
Nach Lehr sprach der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der BayernSPD, Uli Grötsch und richtete zuerst ein großes Lob an Lehr. Mit Blick auf die Wahlen in den Gemeinden und Städten sagte Grötsch, es mache schon sehr wohl einen Unterschied, wer regiere.
„Natürlich ist die Kommunalwahl eine Wahl von Gesichtern. Aber da wo Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten regiert haben, da haben sich Städte, Gemeinden und Landkreise positiv entwickelt.
Das Schlusswort übernahm der stellvertretende Kreisvorsitzende Sebastian Dippold. Mit seinem mitreißenden Appell motivierte er die Genossinnen und Genossen, bis zur Kommunalwahl am 15. März nochmal alles zu geben und um jede Wählerstimme zu kämpfen.
Fotos: Sebastian Dippold

