Laut Nadine Gralla-Sommer, die zum Beginn des Festakts im Gut Plankenhammer an die seit dem Bestehen des Ortsverbands verstorbenen Mitglieder erinnerte, waren die 75 Jahre geprägt von „rasanten Veränderungen. Geblieben ist aber der Einsatz für die Gemeinde und ihre Bürger.“ Nach dem CSU-Motto „Näher am Menschen“ gab sie vor, das Potenzial einerseits zu erhalten, aber auch zu erweitern.

„Wir möchten Tradition bewahren und Neues anpacken.“ Dazu gehört für sie auch, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Dabei stellte die Vorsitzende fest: „Wir haben eine tolle Mannschaft.“ Deshalb war sie zuversichtlich, sich weiterhin zum Wohle der Kommune und ihrer Bürger einsetzen zu können. „Wir werden also auch künftig viel unterwegs sein“, war sie sicher.

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Prägende Persönlichkeiten

Laut Stephan Oetzinger ist die Flosser CSU „ein Ortsverband, wie es ihn in dieser Konstellation nur selten gibt“. Der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende sprach von prägenden Persönlichkeiten und stellte fest: „Hier wird angepackt und die Heimat gestaltet.“ Oetzinger hob dabei auch den Wettstreit zwischen den Parteien hervor und appellierte, die Abgrenzung sowohl nach rechts als auch nach links nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammenfassend bezeichnete er die CSU als Garant für eine erfolgreiche Politik, „die in die Zukunft investiert“, ob etwa in puncto Bildung oder solide Finanzen. „Wir wollen Kommunen, die gestalten können“, sagte er dazu.

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Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Harald Gollwitzer zeichnete Gralla-Sommer langjährige Mitglieder aus. Zehn Jahre dabei sind Gabi Frank, Rudolf Müller, Daniel Schelter und Fabian Weidensteiner, 15 Jahre Daniel Gonsior, Sebastian Kitta und Dieter Moser, 20 Jahre Lorenz Allgäuer, Freia Bachmayer, Josef Bachmayer, Evi Fröhler, Wolfgang Klose, Reinhold Kunz und Annelie Lindner. 25 Jahre sind es bei Reinhold Bayer, Armin Betz, Martin Landgraf, Bernhard Lehner, Josef Rosner und Rita Rosner, 30 Jahre bei Georg Bodensteiner, Andrea Gollwitzer und Harald Schaller, 35 Jahre bei Bernhard Wolf.

Seit 40 Jahren gehören Otto Käs, Margit Landgraf, Max Scherm, Josef Trißl, Berthold Witzl und Klaus Witzl dazu, seit 45 Jahren Alfred Fröhler, Andreas Käs, Hans Plödt, Alfred Rast und Manfred Venzl, seit 50 Jahren Gisela Schaller. Über die Ehrung für 60-jährige Parteizugehörigkeit freute sich schließlich Anton Eismann.

„Couchgespräch“ mit Andrea Lang, Georg Stahl und Andreas Meier

„Bühne frei“ für Andrea Lang, Georg Stahl und Andreas Meier war schließlich angesagt und das i-Tüpfelchen der Veranstaltung. Die CSU-Kreisrätin glänzte beim lockeren „Couchgespräch“ mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten und dem amtierenden Landrat als charmante und wortgewandte Moderatorin, die ihre Gesprächspartner immer wieder in amüsante Geschichten verwickelte.

Eine davon ist, dass sich im Vorfeld einer Wahl in den 1970er-Jahren ein SPD-Original ohne Grund den rechten Arm eingipsen hatte lassen und dann einen „Schwarzen“ aufgefordert hatte, im Rahmen einer „besonderen Wahlhilfe“ den Stimmzettel auszufüllen und natürlich „rot“ zu wählen. Viel Beifall gab es auch für die „Mittelberg-Musikanten“. Christian Müller, Bernhard Planner und Klaus Süß präsentierten sich in Bestform und gefielen mit ihren volkstümlichen Liedern. Mit lockeren Sprüchen hatten sie außerdem die Lacher auf ihrer Seite.