„Die Containeranlage bietet eine sichere, menschenwürdige Unterbringung und ist in keiner Weise übertrieben oder gar ein Luxus“, darin sind sich die Kreisrätinnen und Kreisräte der CSU und der Jungen Union bei der Besichtigung der Anlage für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine einig.
Neue Heimat für 200 Menschen
Kreisbaumeister Werner Kraus informierte vor Ort über die künftigen Lebens- und Wohnbedingungen der überwiegend Frauen und Familien mit Kindern aus den Kriegsgebieten. Errichtet wurden drei zweigeschossige Wohncontainer-Reihen mit maximal 72 Plätzen, so dass bei einer Vollauslastung zirka 200 Personen untergebracht werden können.
Durchdachte Versorgung
Die weiteren Module dienen als Sanitärbereiche, Küchen, Lagerräume, Verwaltung sowie Einheiten für Waschmaschinen und Trockner. Zusammengeschlossene Container eignen sich auch als Klassenräume für und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die nicht zeitnah in den Schulen und Kindergärten in der Kreisstadt oder der Region untergebracht werden können. „Wir wollen so unsere Gemeinden entlasten“, unterstrich Landrat Andreas Meier.
Die Kosten trägt der Freistaat
Kritisiert wurde seitens der Fraktion, die in den Medien formulierte Befürchtung, dass durch die Kosten der Anlage der Landkreis künftig bei den freiwilligen Leistungen für Vereine, Jugend, Sport und Kultur sparen müsse. Dies sei nicht der Fall, weil die Kosten vom Freistaat getragen werden.

