Danke, Respekt und Wertschätzung zollte der Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion Edgar Knobloch den Polizeibeamten im Landkreis. Zusammen mit Landrat Andreas Meier, seinem Stellvertreter Albert Nickl, den Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger, Tobias Reiß, dem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, CSU-Kreisräten und Bürgermeistern wurden die Polizeiinspektionen besucht.

Gute Zusammenarbeit in Vohenstrauß

In Vohenstrauß berichtete Erster Polizeihauptkommissar Martin Zehent von einer guten Personalstruktur. Durch den Verein „Bürger und Polizei – Partner für Sicherheit“ funktioniere die Zusammenarbeit in Vohenstrauß hervorragend, stimmte Zehent mit 1. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und seinem Stellvertreter Uli Münchmeier überein. Gut sei die Präventionsarbeit, Senioren seien beispielsweise bei Trickbetrügereien sensibilisiert worden. In Sachen Drogen und Legalisierung befürchte Martin Zehent, eine ganze Generation zu verlieren. Auch das Handy und Computer zählt Zehent zur Sucht.

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Sozialkontrolle – der Bürger schaut hier mit

Ein „No Go“ sprachen auch Dienststellenleiter Stefan Weinberger und sein Stellvertreter Johannes Zeug in der Polizeiinspektion Neustadt gegenüber der Drogenlegalisierung aus. Die Zahlen in der Kriminalstatistik bewegen sich auf der Höhe vom Jahr 2019 wie vor Corona. Bei der Vorbeuge vor Wohnungseinbrüchen zähle die Polizei auf die Sozialkontrolle im ländlichen Raum,  „der Nachbar schaut hier mit“ so Weinberger. Durch das Melden von Leuchttürmen solle die Kommunikation sichergestellt werden, gingen die Beamten auf die Vorsorge bei Notfällen ein.

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Gegen Legalisierung von Einstiegsdroge Cannabis

„Die Freigabe von Cannabis von einer Menge zwischen 20 und 30 Gramm ist für uns unfassbar, wir sind absolute Gegner“ gaben Erster Polizeihauptkommissar Werner Stopfer, Nicole Götz und Matthias Bräutigam von der PI Eschenbach den CSU-Politikern mit auf den Weg. Cannabis werteten sie als Einstiegsdroge, bei der es nicht bleibe.

„Die Menge 30 Gramm entspricht 150 Joints“, berichtete Bürgermeister Marcus Gradl aus seiner früheren Polizeitätigkeit. Die Sucht habe Auswirkungen auf die Gesellschaft, waren sich die Beamten sicher. Bei 92 Prozent liege die Aufklärungsquote bei Rauschgiftfahrten, ging Werner Stopfer auf eine Zahl aus der Kriminalstatistik ein.

Innensanierung in Eschenbach dringend notwendig

Dringend notwendig sei bei der Polizei in Eschenbach die Innensanierung des Hauptgebäudes, diesen Wunsch äußerten die Polizeibeamten gegenüber den Landtagsabgeordneten Tobias Reiß und Dr. Stephan Oetzinger.

Als Resümee ihrer Besuche bei den Polizeidienststellen waren sich die CSU-Politiker einig, dass die Sicherheit für die Menschen im Landkreis gewährleistet ist.