Die Gerätschaften der beiden Tiefbrunnen wurden in letzter Zeit auch aufgrund der Störungsanfälligkeit repariert und erneuert, nun steht die Gesamtsanierung und Weiterentwicklung der gesamten Wasserversorgung an. Grundlage für diese Maßnahme ist ein Gutachten, das das Ingenieurbüro Zwick im Auftrag der Gemeinde angefertigt hat.
Darin wurde unter anderem untersucht, wie sich die derzeitige Situation beim Wasserbedarf in
Zusammenhang mit Einwohnerzahl, Mengenbereitstellung im Normal- und Notfall, technische Bedarfe in den Pumpenhäusern darstellt. Das daraus resultierende Gutachten mit einer Entscheidungsempfehlung der Fachleute umfasst vier Sanierungskonzepte, über dessen Realisierung der Gemeinderat beraten und über die Umsetzung abstimmen wird.
Biogasanlage wird gebaut
Unter der Leitung von den sechs regional ansässige Energiegenossenschaften entsteht auf dem Gelände Kalkhäusl eine neue Biogasanlage. Die Betreiber werden die Landkreise Neustadt/WN, Tirschenreuth und die Stadt Weiden sein. Die Energiegewinnung steht unter dem Motto „Rohstoffe zur Produktion aus der Region – gewonnene Energie für die Region“. Auch die damit verbundene entstehende Wirtschaftskraft bleibt vor Ort.
Hierzu ist der Standort am Kalkhäusl mit Abstand die beste Lösung. Derzeit werden noch fehlende Genehmigungen unter anderem für die Einhaltung des Immissionsschutzes eingeholt, der Baubeginn ist in 2022 geplant und der Betrieb soll 2023 aufgenommen werden.
Keine Bedenken gegen Mobilfunkmasten
Die Straßenbaumaßnahmen in der Röthenbachstraße wurden begonnen, zeitgleich wird dort das Wasserleitungsnetz geprüft und gegebenenfalls erneuert, zeitgleich die Verlegung von Leerrohren für Kommunikationsleitungen mit erledigt. Auf dem Ziegler-Areal neben der Schule laufen Vorbereitungsarbeiten für den Kindergartenbau und in Trippach gibt es keine Bedenken zum Bau eines Mobilfunkmasts.
Kindergartenjahr startet pünktlich
Junge Eltern tragen ihre Bedenken wegen der Verfügbarkeit von Kindergartenplätzen immer wieder an die Gemeinderäte mit der Bitte um Weiterleitung an die Verwaltung heran. Bürgermeister Biller verweist hierzu auf den aktuellen Sachstand, dass die derzeitige Planung für eine Aufnahme des Kindergartenbetriebs im September in trockenen Tüchern ist. Laut Aussage der Errichter der dafür benötigten Räumlichkeiten in Modulbauweise und die Bereitschaft der Betreiber verschiebt sich der Start des Kindergartenjahres zum genannten Zeitpunkt nach derzeitigem Sachstand nicht.

