Die Ausbauarbeiten im Industriegebiet „Hütten-Nord“ laufen weiter. Einer der Gründe ist die Ansiedlung der Firma Ziegler mit ihrem Zweigunternehmen „Naturheld“. Aktuell wird eine Verbindungsspanne vom Parksteiner zum Pechhofer Weg errichtet, momentan befindet man sich im dritten Bauabschnitt. Bei einem Ortstermin sah sich der Bauausschuss die Arbeiten unter der Führung von Bautechniker Michael Wagner der Firma Schultes in Grafenwöhr an.

Straße hält für mehr als 25 Jahre

Wagner betonte die Bedeutung und den Aufwand des Projekts hinsichtlich der Industrie und der Straßenbeleuchtung: „Für den Bau sind wir massiv ins Gelände gegangen.“ 15.000 Kubikmeter Erde mussten entfernt werden. Der Straßenbau muss wegen der hohen Frequenz an Lkw-Lieferungen sehr stabil sein. Wagner erklärte, dass die Straße so ausgelegt werde, dass sie für mehr als 25 Jahre von Brummis befahren werden kann.

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Entwässerungskanäle, zum Teil auch schon Wasserrohre und -leitungen seien bereits verlegt worden. Ein Schmutzwasserpumpwerk und ein 1,5 Meter tiefes Versickerungsbecken sollen noch kommen.

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Perspektive für weiteren Ausbau

Das Schmutzwasserpumpwerk soll auch Wasser aus dem bisher noch nicht erschlossenen Umland pumpen können. Wagner: „Das ist als Perspektive für die Zukunft gedacht.“ Es sei auch möglich, dass dieses Pumpwerk in der Anfangszeit gar nicht zum Einsatz käme. Wagner sieht langfristig dennoch einen Bedarf: „Ich bin überzeugt, wenn im Industriegebiet weiter gebaut wird, wird auch mehr Schmutzwasser kommen.“

Der Bauausschuss wanderte weiter zur im Bau befindlichen von West nach Ost verlaufenden Straße direkt vor dem Ziegler-Areal. Diese wird einschließlich Grün- und Multifunktionsstreifen eine Gesamtbreite von zehn bis zwölf Metern haben. Der Bau läuft gerade, Sickerleitungen sind bereits verlegt worden.

Geschwindigkeitsbegrenzung bei Einfahrt?

Bei der Gelegenheit spricht Stadtrat Jürgen Wegmann (CSU) die Ein- und Ausfahrt zum Industriegebiet über die Kreisstraße 21 von Hütten nach Mantel an. Da es keine Linksabbiegespur gibt, hält er die Ausweitung der Tempo 60-Beschränkung auf die Zufahrt zum Industriegebiet für sinnvoll, um ein Gefahrenrisiko zu vermindern. Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) war skeptisch: „Trotz des angekündigten Lieferverkehrsaufkommens ist die Situation dort eher entspannt.“

Gerald Morgenstern (CSU) stimmte dem zu: Möglicherweise ist momentan zeitweilig ein erhöhtes Verkehrsaufkommen wegen der Sperrung der B 470 Richtung Weiden zu beobachten. Die Umleitung verläuft über die angesprochene Kreisstraße. Aber auch er sah keine Notwendigkeit für die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung.