Oberbürgermeister Jens Meyer hatte am 7. Juli zur themenbezogenen Bürgerversammlung „Barrierefreie Innenstadt“ geladen. Vorab waren Bürger und Bürgerinnen aufgerufen Fragen einzureichen.
Es gingen acht Anfragen ein, etwa wann mögliche Baumaßnahmen stattfinden, welche Berücksichtigung Behindertenparkplätze und Spielplatzangebote für Kinder mit Behinderungen in den Konzepten finden oder wie unterschiedliche Verkehre bei den Entwürfen berücksichtigt werden.
10.000 Weidener leben mit Behinderungen
Der Einladung folgten rund 50 Weidenerinnen und Weidener, Bürgermeister Reinhold Wildenauer, Stadträte, Dezernentinnen, das Stadtplanungsamt sowie der kommunale Behindertenbeauftragte. Oberbürgermeister Meyer freute sich über das große Interesse. Immerhin, so sein Statement, lebten in Weiden rund 10.000 Menschen mit Behinderungen.
„Diese Zahl zeigt“, so Meyer, „dass Barrierefreiheit als Menschenrecht in der guten Stube ernst genommen werden muss.“ Vorgestellt und diskutiert wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit in der Innenstadt und den angrenzenden Bereichen.
Weidenerinnen stimmen für Variante C
Die Arbeitsgemeinschaft der Planungsbüros SEP aus München und Planwerk Stadtentwicklung aus Nürnberg hatten das Konzept „Barrierefreie Innenstadt – Weiden für alle!“ erarbeitet. Dazu gehören eine Reihe von Varianten für den Bereich zwischen Oberem und Unterem Tor.
Die anwesenden Bürger und Bürgerinnen waren gebeten hierüber abzustimmen. Diejenigen, die dieser Bitte gefolgt sind, haben sich dabei mehrheitlich für die Variante C (barrierefreie Doppelachse) ausgesprochen. Alle Informationen zum Konzept „Barrierefreie Innenstadt – Weiden für alle!“ sind online zu finden unter: weiden.de/barrierefrei

