In Bayern nehmen die Fälle häuslicher Gewalt besorgniserregend zu. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, gibt es bayernweit 13 Fachstellen für Täterarbeit – häusliche Gewalt, die Männern helfen, aus dem Gewaltkreislauf auszusteigen. Durch Einzelberatung und Gruppenangebote bieten sie Unterstützung, um eine gewaltfreie Beziehung zu ermöglichen und zu erlernen.

Zertifizierung als Qualitätssiegel

Am Montag erhielten alle 13 bayerischen Fachstellen eine wichtige Anerkennung für ihre Arbeit. Im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in München wurden ihnen Zertifikate überreicht. Diese bescheinigen, dass die Fachstellen nach den hohen Standards der „Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit häusliche Gewalt e.V.“ (BAG TäHG e.V.) professionelle Beratung und Lernprogramme anbieten. Die Übergabe der Zertifikate führte die Staatsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Ulrike Scharf persönlich durch. Für die Fachstelle Nördliche Oberpfalz der Diakonie Weiden war Jürgen Huhn vor Ort, um die Urkunde entgegenzunehmen.

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Wichtige Unterstützung für die Gesellschaft

In ihrer Ansprache unterstrich Staatsministerin Ulrike Scharf die Bedeutung der Täterarbeit für die Gesellschaft und die Betroffenen. Sie betonte, wie wertvoll diese Arbeit ist und sagte weiterführende Anstrengungen zum Ausbau der Täterarbeit zu. „Eine gewaltfreie Beziehung ist möglich und erlernbar,“ bekräftigt Huhn.

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Menschen, die ein Problem im Bereich häusliche Gewalt haben, können sich an Jürgen Huhn wenden, der unter der Telefonnummer 01520 / 3 28 28 38 oder per E-Mail an gewalt-frei-werden@diakonie-weiden.de erreichbar ist.