Mitten im Wald, in der Nähe der Heiligen Staude, bauten am Dienstag 32 Kinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren Waldhütten. Die Bautrupps waren mit Beil und Säge im Rahmen der Ferienaktion des Stadtjugendrings angerückt. Fünf Betreuerinnen und Betreuer organisierten die Baustellen. Gegen Mittag tauchte eine Abordnung der Weidener SPD auf und verteilte Wurst- und Käsesemmeln an die „Schreiner“ und „Zimmerleute“. Es sei eine 40 Jahre lange Tradition der Weidener Genossen, diese Aktion zu unterstützen, erzählte Stadtjugendpfleger Ewald Zenger.
Genossen inspizieren Bauvorgang
Anschließend inspizierte er die Bauvorgänge mit SPD-Fraktionschef Roland Richter, Stadträtin Hildegard Ziegler und Anke Reiß. Es sei toll, dass das Wetter in dieser letzten Ferienwoche mitgespielt habe, betonte Zenger, der nach der „Raubtierfütterung“ die Hütten auf Bauweise, „Genehmigung“, „Haltbarkeit“ und Dichtigkeit hin prüfte.
Trotz aller Mühen ließen einige Bauteile noch zu Wünschen übrig. „Wir arbeiten eng mit der Stadt zusammen“, erklärte Zenger. Vor allem mit Stadtförster Wolfgang Winter, der mit seinen Helfern für die Bereitstellung des Baumaterials verantwortlich sei.
Dabei sei natürlich bei der Aktion „Waldhüttenbau“ speziell darauf geachtet worden, das Waldstück naturbelassen zu hinterlassen. Der Niveauunterschied, das Hoch und Tief, gefiel den Kindern gut. Das Gebiet rund um die Heilige Staude eignet sich für die Waldhütten-Aktion ganz besonders, sagte Zenger.

