Ulrike Domanowsky war 43 Jahre lang Ärztin mit eigener Praxis in Grafenwöhr – doch nun geht sie in Ruhestand. Schon als junges Mädchen war es ihr Wunsch gewesen, Medizin zu studieren. Nach ihrem Abschluss fand die Münchnerin die Annonce für die offene Praxis in der Rosenhofer Straße in Grafenwöhr und nahm die Gelegenheit wahr.
Die heute 75-Jährige ist leidenschaftliche Bergsteigerin und reist gerne und viel. Während des Bürgerkriegs im Kongo war sie für Care als Ärztin im Einsatz. Sie war auch schon als Medizinerin und privat auf Expeditionen am Kailash und in Tibet. Dabei bestieg sie viele 6000 und 7000er auch in Turkmenistan und dem Pamir-Gebirge. Stolz stellt sie klar: „Wir hatten keine Helfer und trugen unsere Ausrüstung selbst.“
Patienten werden ihr fehlen
An Plänen für den Ruhestand mangelt es ihr nicht: Sie besitzt mehrere Immobilien, die sie renovieren will und sie will natürlich weiter reisen. Dazu gehört Tschad, denn dies sei einer der letzten Flecken, wo die Vegetation noch wie vor 3000 Jahren sei. Zuerst geht es aber ans Nordkap nach Norwegen.
An ihrem Beruf wird sie am meisten ihre Patienten vermissen: „Die meisten waren immer nett“, dafür die Krankenkassen umso weniger und so manche „Abzocker“, die schon mal mit fremder Gesundheitskarte kamen. Für ihre Praxis hat sie noch keinen Nachfolger.


Oh nein, ich habe es jetzt erst aus diesem Artikel erfahren. Sie werden mir fehlen. Ich wünsche Ihnen noch ein langes gesundes Leben und noch viel Energie und Spass. Sie waren immer eine gute Ärztin mit viel Herz. Alles, alles Gute für die Zukunft. Mit den besten Wünschen von Frau Baker