Im vergangenen Jahr haben die Lehrkräfte in jährlich stattfindenden Fortbildungen viel über den Naturpark gelernt, aber auch die Kinder der ersten bis vierten Klassen haben viele Lernexpeditionen in die Natur mit Rangerin Michaela Griener unternommen. Dazu gehörten Ausflüge zum Bächlein Floß, die Insektensuche im Sommer wie Winter, der Besuch des Vulkanerlebniszentrums in Parkstein, ein Ausflug zum Ziegen- und Imkereihof Brandl in Wiesendorf, ein Aktionstag zu Pflanzen der Wiese mit anschließender Aussaat im Schulgarten, ein Erlebnistag im Wolfsgebiet Manteler Forst und vielem mehr.
Auch der Landrat war da
Die Zertifikatsverleihung zur Naturparkschule war nun der wichtige Schritt in die nächste Phase. Die St. Felix Schule gehört in den kommenden fünf Jahren zum Kreis der Naturparkschulen und -kindergärten im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald. Besonders gefreut hat sich die Schule über den Besuch von Landrat Andreas Meier, der gleichzeitig der Sachaufwandsträger der Schule und auch der erste Vorsitzende des Naturparks ist.
Viel Spaß, Musik und Tanz
Auch der Geschäftsführer des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald Stefan Härtl konnte als Ehrengast begrüßt werden. Genau wie alle Lehrkräfte der St. Felix Schule stellt er die Bedeutung der Natur direkt vor der Haustüre in den Fokus. Das Programm startete mit einem Tanz, anschließend wurden einzelne Holzbuchstaben zum Schriftzug „Naturparkschule“ aufgestellt. Dabei wurde jedem Buchstaben inhaltlich eine Bedeutung zugeteilt. Das N stand zum Beispiel für „Natur pur“, das A für „Augen auf“, das R für „Mit der Rangerin unterwegs“.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Rainer Hetz folgte ein Bauernhof-Rap der Klasse 3, 4 und der SFK 3/4, denn unser Naturpark wird neben der puren Natur kulturell auch von landwirtschaftlichen Betrieben genutzt. Es schloss sich nach der Rede des Landrats eine Bildpräsentation zu den bisher erfolgten Aktionen an, die von Hetz und der Rangerin kommentiert wurde. Schließlich setzte der Landrat seine Unterschrift unter das Zertifikat, das nun die nächsten fünf Jahre den Schuleingang schmückt.

