Fehlende Rampen und barrierefreie Toiletten oder schwer verständliche Busfahrpläne und Webauftritte erschweren ihnen das Leben. Wie sich das ändern kann? Darum geht es am 32. Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Unter dem Motto „Viel vor für Inklusion! Selbstbestimmt leben – ohne Barrieren.“ laden die Selbstvertreter der drei Vereine Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, Jura-Wohnstätten und Jura-Werkstätten zum Dialog und zur Mitwirkung ein.
Anliegen und Wünsche
Das Programm startet um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Amberg. Los geht es mit Musik der Band „Jura Goes Music“. Im Anschluss wird es Gespräche mit Politik und Nahverkehr geben. In Gesprächen mit Oberbürgermeister Michael Cerny, dem Zweiten Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg Günter Koller und der Leiterin des Zweckverbands Nahverkehr Amberg-Sulzbach Christina Drick stellen die Selbstvertreter ihre Anliegen und Wünsche für und von Menschen mit Behinderung vor. Unterstützung bekommen sie dabei vom stellvertretenden Lebenshilfe-Vorstand Bernhard Vahle, der durch die Veranstaltung führt.
Paten gesucht!
Ziel ist es, Paten für inklusive Projekte zu finden. Interessierte sind herzlich eingeladen, aktiv am Austausch teilzunehmen. Der Tag bietet eine tolle Gelegenheit, sich über die Arbeit der drei Vereine zu informieren und zu erfahren, wie sich jeder einzelne für eine inklusive Gesellschaft engagieren kann. Veranstaltungsende wird voraussichtlich 12 Uhr sein.

