Paul Johannes Fietz, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und zuständig für den Geschäftsbereich Bundesforst, verabschiedete heute den leitenden Forstdirektor Ulrich Maushake in seiner Funktion als Leiter des BFB Grafenwöhr. Gleichzeitig berief er den Forstdirektor Alexander Krone zu seinem Nachfolger.

Besonderes Engagement

Die Leitungsübergabe fand im feierlichen Rahmen mit etwa 150 geladenen Gästen und Angehörigen des BFB in Vilseck statt. Dort skizzierte Paul Johannes Fietz nochmals die beruflichen Stationen von Ulrich Maushake und würdigte seine herausragenden Leistungen als Dienstleister für die US-Streitkräfte sowie die Erfolge des Betriebes im zukunftsorientierten Umbau der Wälder.

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Er hob sein besonderes Engagement für eine kundenorientierte, nachhaltige und wirtschaftliche Betreuung der Bundesliegenschaften in Bayern hervor: „Ulrich Maushake übergibt seinem Nachfolger Alexander Krone einen sehr gut aufgestellten Bundesforstbetrieb“, betonte das BImA-Vorstandsmitglied bei der Leitungsübergabe. 28 Jahre als Leiter des BFB Grafenwöhr.

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Übergangszeit wegen 750 Millionen US-Dollar

Ulrich Maushake wurde 1957 in Celle geboren und leistete nach dem Abitur zwei Jahre Wehrdienst als Reserveoffizier. Anschließend folgte das Studium der Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen. Nach der Referendarzeit übernahm er Aufgaben in der niedersächsischen Landesforstverwaltung, zunächst als Forsteinrichter beim niedersächsischen Planungsamt.

Von 1988 bis 1990 war er persönlicher Referent von Burkhard Ritz, niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, sowie von 1990 bis 1992 stellvertretender und später kommissarischer Leiter des niedersächsischen Forstamtes Saupark. 1992 wechselte Ulrich Maushake zur Bundesforstverwaltung und arbeitete als Forstinspektionsbeamter und Vertreter des Leiters der Forstinspektion Nord in Hannover. 1995 übernahm er die Leitung des damaligen Bundesforstamtes Grafenwöhr, jetzt BFB Grafenwöhr.

Da sich im BFB Grafenwöhr zahlreiche wichtige und äußert zeitkritische Infrastrukturprojekte der US-Armee mit einem Investitionsvolumen von über 750 Millionen US-Dollar in der Planung und Umsetzung befinden, wird es eine Übergangszeit geben. Ulrich Maushake wird dem Betrieb noch bis Ende April des kommenden Jahres als verantwortlicher Ansprechpartner für diese Baumaßnahmen zur Verfügung stehen. So wird ein reibungsloser Ablauf der Bauprojekte sowie ein kontinuierlicher Übergang zusammen mit seinem Nachfolger gewährleistet.

Von Berlin nach Amberg

Paul Johannes Fietz übertrug Forstdirektor Alexander Krone zum 1. September die Leitung des BFB Grafenwöhr. Krone wurde 1964 in München geboren und nach dem Abitur als Soldat auf Zeit im Gebirgspionierbataillon 8 in Brannenburg zum Reserveoffizier ausgebildet. Parallel zum anschließenden Studium der Forstwissenschaften in München arbeitete er als Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Rosenheim-Bad Aibling.

Nach seiner Referendarzeit bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung war er als Referent für Forst und Holz bei der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) in Bonn tätig. 1996 trat er in die Bundesforstverwaltung ein und wurde zunächst am Bundesforstamt Baumholder in die Aufgaben des höheren Forstdienstes eingewiesen, bevor er Referent in der Oberfinanzdirektion Berlin – Forstinspektion Ost – wurde.

Dort war er mit verschiedenen Aufgaben wie Forstorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Naturschutz und Einführung der Kosten-Leistungsrechnung und zeitweise mit der kommissarischen Leitung des Bundesforstamtes Strausberg betraut. Nach Gründung der BImA 2005 war Alexander Krone in der Zentrale des Geschäftsbereichs Bundesforst zunächst Fachgebietsleiter für Forsteinrichtung, dann für Waldarbeiterangelegenheiten und Waldbau, bevor er 2012 als Fachauditor für Dienstleistungen und Umwelt nach Amberg wechselte.

Qualifiziertes und motiviertes Team

Zuletzt leitete er dort das Fachgebiet Fachauditierung des Bundesforsts und unterstützte als Teilprojektleiter für Steuerungsinstrumente das IT-Projekt FoSys. Mit FoSys werden die Geschäftsprozesse des Bundesforstes in die IT-Strategie der BImA integriert. Paul Johannes Fietz bedankte sich auch bei Alexander Krone für die bisherige wertvolle und erfolgreiche Tätigkeit und wünschte ihm in der neuen Funktion als Leiter des BFB Grafenwöhr eine glückliche Hand und viel Erfolg.

„Sie können auf ein hoch qualifiziertes, motiviertes und erfahrenes Team bauen“, erklärte das Vorstandsmitglied bei der Amtseinführung. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesfinanzministeriums und handelt nach den modernen Standards der Immobilienwirtschaft. Sitz der Zentrale ist Bonn.

Verwaltung aller Dienstliegenschaften des Bundes

Aufgabenschwerpunkte sind das einheitliche Immobilienmanagement des Bundes, Immobilienverwaltung und -verkauf sowie die forst- und naturschutzfachliche Betreuung der Geländeliegenschaften. Die BImA verfügt zudem über ein großes Angebot an bezahlbarem Wohnraum, den sie primär im Rahmen der Wohnungsfürsorge Bundesbediensteten zur Verfügung stellt. Die Wohnraumoffensive des Bundes unterstützt die Bundesanstalt, indem sie nun auch selber baut.

Durch die BImA werden der Grundstücks- und Raumbedarf der Bundesressorts durch Flächen und Gebäude im eigenen Bestand gedeckt, durch Neubau, Kauf oder Anmietung. Im Anschluss stellt sie den Nutzern die Liegenschaften auf der Basis von Mietverträgen zur Verfügung. Mit rund 4.800 Dienstliegenschaften verwaltet die BImA nahezu alle Dienstliegenschaften des Bundes, darunter beispielsweise die Verwaltungsgebäude der Ministerien und oberen Bundesbehörden sowie die Bundeswehrliegenschaften im Inland.