Eine Bürgerin, die sich zeitlebens in den öffentlichen Diensten, sowohl im kirchlichen Leben, als auch in der Gesellschaft des Marktes engagierte und beispielhaft tätig war. Ihre stets hilfsbereite, freundliche und jederzeit helfende Art zeichnete sie in hohem Maße aus. Sie war der Mittelpunkt ihrer Familie, obwohl sie es als fürsorgende Mutter von fünf Kindern nicht immer leicht hatte.

Ein neuer Anfang in Floß

Sehr viel Verständnis brachte Gitta Landgraf für die ehrenamtlichen Tätigkeiten ihres im Februar 2023 verstorbenen Mannes Hans Landgraf, der sich im kommunalen Leben des Marktes und als zweiter Bürgermeister größte Verdienste erworben hat, auf. In Oberhennersdorf/Sudetenland am 21. Juni 1934 geboren, musste sie nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 mit ihren Eltern und Geschwistern das schwere Los der Vertreibung auf sich nehmen.

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Das Flosser Land und später der Markt wurden für die Familie Alfred und Emilie Wokensky schließlich zur festen, zweiten Heimat. Am 3. Mai 1958 trat Gitta Wokensky nach der standesamtlichen Trauung mit dem Flosser kaufmännischen Angestellten Hans Landgraf vor dem Traualtar der katholischen Pfarrkirche. Tochter Rita und die Söhne Hans, Dieter, Martin und Werner gehörten zum Familienglück.

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Familie, Haus und Garten, Enkel und Urenkel hatte sie in ihr mütterliches Herz fest eingeschlossen. Noch vor ihrem Tode war es ihr ein Anliegen, alle an Weihnachten zu beschenken. Die Zeit nach dem Ableben ihres Mannes im Februar letzten Jahres war für Gitta Landgraf nicht nur ein schwerer Schicksalsschlag, sie wurde von Sehnsucht nach einem Wiedersehen geprägt. So verließ sie auch das irdische Leben in der festen Hoffnung und im Glauben an Gott und an den ewigen Frieden.

Mit großer Anteilnahme

Im Trauergottesdienst am Freitag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer schilderte Pfarrer Max Früchtl in ergreifender Weise die Lebensstationen der gläubigen Christin. Ihr habe die Pfarrgemeinde und der Katholische Frauenbund viel zu danken. Treue hielt sie neben dem Frauenbund auch dem Oberpfälzer Waldverein und der CSU Frauenunion.

Die gesangliche und musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahmen Harald Bäumler (Orgel) und Brigitte Beer (Sopran) mit den Liedern: „Still schweigt die Welt“, „Meine Seele ist stille in dir“ und „Deine Gnade“. Im katholischen Friedhof wurde Gitta Landgraf unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und einer Standartenabordnung des Katholischen Frauenbundes beigesetzt.