1969 hatte die gebürtige Berlinerin Waidhaus im Urlaub kennengelernt, nach und nach entwickelte sich die Liebe zum Markt. Und so zog sie zusammen mit ihrem Ehemann Günther in das ehemalige Bahnhofgebäude. Für Markus Bauriedl war Schmidt aufgrund ihrer hilfsbereiten und anpackenden Art „ein großes Vorbild für das Zusammenleben in unserer Gemeinde“.

Der Bürgermeister verweist dabei auf den unter der Federführung der Schneidermeisterin entstandenen umfangreichen Kostümfundus für die Heimatfeste 1998 und 2013 mit originalgetreuen Gewändern aus der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. „Bis zuletzt kümmerte sich Christel um den tadellosen Zustand der Gewänder und betreute die Ausleihe“, würdigt Bauriedl das herausragende Engagement.

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Trägerin der Bürgermedaille

Zum Dank dafür hat ihr der Markt am 20. Januar 2014 die Bürgermedaille verliehen. In der Feierstunde hatte sie der damalige Bürgermeister Anton Schwarzmeier „ein lebendes Beispiel für gelungene Integration“ genannt und gesagt: „Du hast es geschafft, die Waidhauser zu überzeugen; du hast dich voll eingebunden in unsere Gemeinschaft.“ Und zum 80. Geburtstag hatte sie Schwarzmeiers Nachfolgerin Margit Kirzinger als „einen Gewinn für Waidhaus“ bezeichnet. Deshalb weiß auch der amtierende Bürgermeister: „Christel Schmidt hat sich viele Jahre lang außerordentlich um das Gemeinwohl verdient gemacht. Wir werden sie stets in guter und dankbarer Erinnerung behalten.“

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Der evangelische Trauergottesdienst beginnt am Samstag, 1. Juli, um 10 Uhr in der Waidhauser Pfarrkirche St. Emmeram. Die Urnenbeisetzung findet im Kreis der Familie statt.