Die beiden Helfer Hannah Heimburger und Jürgen Hunger kamen aus Weiden angefahren, um dem 14-jährigen Jungen einen Herzenswunsch zu erfüllen. Anatolii leidet an einer lebensverkürzenden Erkrankung und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Seinem Wunsch, das Familiensommerfest des Kinderpalliativteams Ostbayern in Schwandorf zu besuchen, standen einige Hindernisse im Weg.

Die knapp 40 Kilometer zwischen dem Heimatort und dem Veranstaltungsort können wegen Anatoliis Krankheit nur mit einem speziellen Fahrzeug bewältigt werden, das der Familie nicht zur Verfügung steht. Die Malteser erklärten sich gerne bereit, den beiden die Teilnahme am Sommerfest zu ermöglichen, indem sie die Fahrt mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen übernahmen. „Durch die uns zur Verfügung stehenden Fahrzeuge konnten wir die beiden samt Rollstuhl abholen und nach Schwandorf fahren“, erzählt Christine Heimburger, „als wir von Anatoliis Wunsch hörten, war uns klar, wir wollen ihm diesen ermöglichen!“

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Es geht einem das Herz auf

In Schwandorf angekommen, herrschte ein abwechslungsreiches Programm. Anatolii konnte an der Naab mit seiner Mutter Eis und Kuchen essen und später sahen sich die beiden eine fantastische Show einer engagierten Clownin mit Feuer-Jonglage, Riesenseifenblasen und vielen lustigen Momenten an.

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Das Sommerfest des Kinderpalliativteams Ostbayern hatte diverse Attraktionen zu bieten: Farbige Aufmaltattoos, ein Glücksrad mit vielen großartigen Gewinnen und auch das Kreieren eines Blumengestecks, welches man mit nach Hause nehmen konnte, stand auf dem Programm. „Als ich gesehen habe, wie glücklich Anatolii war, als er das Pony streicheln durfte, ging mir das Herz auf. Ich glaube, das hat ihm richtig gut gefallen“, erzählt Jürgen Hunger. Gegen 18 Uhr traten Mutter und Sohn mit den beiden Helfern den Heimweg mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen an, denn das lange Sitzen im Rollstuhl war auf Dauer sehr anstrengend.

Der Herzenswunsch-Krankenwagen

Seit 2018 werden in der Diözese Regensburg Herzenswünsche durch die Malteser ermöglicht. Zunächst in einem herkömmlichen Rettungswagen – jetzt mit einem geeigneten Herzenswunsch-Krankenwagen.

Bisher wurden mehr als 40 Herzenswunsch-Fahrten mit Menschen mit lebenslimitierenden Krankheiten unternommen. So waren die Malteser schon in Italien am Meer, um einem 34-Jährigen den letzten Wunsch zu erfüllen, die Füße noch einmal ins Meer halten zu können. Aber auch Fahrten nach Dresden, Altötting oder in einen Freizeitpark standen auf der Liste.

Wer einem nahestehenden Menschen ebenfalls eine Freude machen oder einfach nur spenden will, findet hier nähere Informationen.