Grafenwöhr. Vom Kolping-Nikolaus bis zum Bürgermeister gaben sich die Gratulanten bei Max Reiter, einem der ältesten Bürger Grafenwöhrs, die Klinke in die Hand. Das Grafenwöhrer Urgestein feierte seinen 95. Geburtstag.

Von Gerald Morgenstern

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„Ich bin zufrieden, so kann es weitergehen“, erwiderte Max Reiter die vielen guten Wünsche, die er zu seinem 95. Geburtstag entgegennahm. In seinem Haus herrschte am Ehrentag reger Betrieb.

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Stadtpfarrer Bernhard Müller und Christa Klug gratulierten dem treuen Kirchgänger, der allsonntäglich die Messe in der Friedenskirche besucht. Seit über 60 Jahren zählt der Jubilar zu den Mitgliedern im Männergesangverein. Rudi Haupt überbrachte die Glückwünsche an den langjährigen aktiven Sänger.

Vereine ehren Max Reiter

Alexander Richter und Markus Engelhardt würdigten bei ihrem Geburtstagsbesuch, dass Reiter seit 78 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr angehöre. Willi Buchfelder freute sich, dem Ehrenmitglied des Heimatvereins gratulieren zu dürfen.

Mit vielen Arbeiten im Verein, im Museum oder an Kulturgütern der Stadt stellte der gelernte Steinmetz seine Fähigkeiten und seine Heimatliebe immer wieder unter Beweis. Seit 1955 gehört er der CSU an, Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern gratulierte dem ältesten Mitglied im Ortsverband. Stellvertretend für die Spielvereinigung TUS/DJK wünschte Thomas Reiter dem Jubilar alles Gute.

Durch die Zeitungslektüre ist Reiter immer gut informiert und nimmt, wo immer es geht, an Veranstaltungen oder Konzerten in der Stadt teil. Bürgermeister Edgar Knobloch gratulierte mit der Urkunde der Stadt, zu deren ältesten Mitbürgern der Jubilar zählt. Beim Plausch mit dem rüstigen und geistig agilen Senior tauschten sie sich über seine Lebensgeschichte aus.

Unterstützung der Familie

Der 95-Jährige lebt im Haus von Tochter Gabi und ihrer Familie, die für den Vater sorgen. Unterstützung erfährt der Jubilar auch von der Caritas sowie seinen Kindern Martina, Birgit und Manfred. Regelmäßig besucht er die Senioreneinrichtung Arche und genießt dort die Gemeinschaft. Auch freut er sich über Besuche bei seinem 90-jährigen Cousin Engelbert Reiter.

Max Reiter wurde 1924 in der Grafenwöhrer Vorstadt geboren und lernte im elterlichen Betrieb. Die Kriegswirren führten ihn durch ganz Europa. Aus der Ehe mit seiner Frau Anni Reiter gingen fünf Kinder hervor. Zur Großfamilie Reiter gehören elf Enkelkinder und drei Urenkel. Schwer trafen ihn 2015 der Tod seiner Ehefrau Anni und seines ältesten Sohnes Norbert im Jahr 2017.

Kolping-Nikolaus zu Besuch

Krönender Abschluss des Ehrentags bildete der Besuch des Kolping-Nikolauses. Kolpingvorstand Andreas Greiner gratulierte im Gewand des Heiligen seinem treuen und ältesten Kolpingsmitglied. Wie in den vielen Jahren zuvor durfte der rüstige 95-Jährige den Stab des Heiligen Nikolaus halten. Er verabschiedete ihn mit dem Wunsch „Kumm nächst’s Joar wieder“.