Anekdoten, Witze sowie Fakten und Fotos zur Geschichte und Gegenwart von Grafenwöhr waren die Zutaten, die Gästeführerin Elisabeth Schreml zum Weltgästeführertag ihren Gästen servierte. Alljährlich machen die im Bundesverband deutscher Gästeführer organisierten Stadtguides mit diesem Tag auf ihre Dienstleistung aufmerksam. Zum diesjährigen Motto „Leib und Seele“ stellte Elisabeth Schreml mit ihrer Stadtführer-Kollegin Marianne Gottschalk die Lebensqualität von Grafenwöhr in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und hatte für die rund 40 Besucher auch einige Überraschungen im Gepäck.

Vielfalt an Geschäften und internationalen Lokalen

Beim Start in der Alten Amberger Straße ging sie auf die für eine Kleinstadt erstaunliche Vielfalt an Geschäften und internationalen Lokalen ein, deren Entstehung und Erhalt man vor allem der amerikanischen Kundschaft verdanke. Am Grafenwörther Platz machte Schreml auf die langjährige mit Leben und Wein erfüllte Partnerschaft mit dem niederösterreichischen Namensvetter aufmerksam. Eine weitere Station der Tour war an der Neuen Amberger Straße, bei der das Gewerbe, ehemalige Firmen und die heutige Geschäftswelt in den Mittelpunkt gestellt wurden.

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Einen besonderen Tipp für die Seele hatte sie mit dem Fußspurenpfad, der mit Kunstwerken und philosophischen Fragestellungen aufwartet. Auch die guten Möglichkeiten zur Naherholung, zum Radeln und Wandern mit den Flussauen, den bewaldeten Hügeln Annaberg, Schönberg, Birka und Mittelberg rings um die Stadt legten Gottschalk und Schreml den Teilnehmern für ihr Seelenheil ans Herz. Die Vielfalt an Vereinen und Festen, der Zusammenhalt und die Freundschaft mit den Amerikanern, die zahlreichen Spielplätze und das reiche kulturelle Angebot wurden im Stadtpark thematisiert.

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Motto: „Mit Leib und Seele“

In der Wolf-Dietrich-Mayr-Straße wurden passend zum Motto „Leib“ das ehemalige Badehaus und das Kommunbrauhaus vorgestellt. Am Alten Pfarrhof schließlich widmeten sich die Stadtführerinnen der Religionsvielfalt in Grafenwöhr. Für die rund 40 Teilnehmer war die Stadtführung eine willkommene Abwechslung zum Corona-Alltag. Gespickt mit Wortwitz und Anekdoten kassierte Schreml zwischendurch immer wieder Szenenapplaus. Höhepunkt war am Marienplatz als die Stadtführerinnen den Teilnehmern ihre mit großem Eigenengagement selbst hergestellten kulinarischen Köstlichkeiten in Form von Schnaps, Kuchen und Süßigkeiten Corona-konform im verschlossenen Beutel sowie die Radlerkarte Oberpfälzer Hügelland und einen Grafenwöhr-Prospekt überreichten.

Viele Teilnehmer bestätigten den engagierten Stadtführerinnen, dass sie das Motto des Tages „Mit Leib und Seele“ selbst bestens verkörperten. Diese luden am Pfingstmontag zu einer neuen inszenierten Führung mit der Katholischen Theatergruppe Grafenwöhr ein, die sich auf dem Weg vom Rathaus in Richtung Wache 1 dem Wandel der Stadt durch den Truppenübungsplatz widmet.