Ganz oben auf der Wunschliste der Kinder vom Kindergarten St. Maria, Am Krumpes, stand ein Fußballtor. Dann könnten sie nämlich Fußballspielen, eine Arena bauen und viele könnten zuschauen, meinten sie. Der Elternbeirat griff in die Kasse und kaufte ihnen das gewünschte Tor. Das steht nun seit geraumer Zeit auf der Wiese vor dem Pfarrsaal St. Maria. Was noch fehlte, war ein Ball. Und hier kam Christa Burzer von der KAB Weiden-Ost ins Spiel.
Fair gekauft im Dritte-Welt-Laden
Bei einem Gespräch mit Kindergartenleiterin Christine Schnödt erfuhr sie davon. Auch, dass sich Kinder beim Ballspielen an der frischen Luft bewegten. Nur fehlte der Ball. Es sollte aber nicht irgendein Fußball sein. Nein, der sollte fair gemacht sein. Also nicht von Kinderhand in der sogenannten Dritten Welt hergestellt. Also ging Burzer in den Dritte-Welt-Laden und kaufte einen fairen Fußball.
Entscheidung durch Elfmeterschießen
Zur Übergabe war ein Fußballmatch angesetzt. Zuvor erklärte die KAB-Ortschefin den Kids, wie der Ball genäht wurde. Und zwar aus zwölf fünfeckigen und 20 sechseckigen Teilen. Das Herstellerland war Pakistan. Dann schritt man zum großen Eröffnungsspiel. Einmarsch auf das Spielfeld, Christa Burzer mit dem Ball in der Hand voraus, die Kinder im Gefolge, begleitet von Kindergartenleiterin Schnödt und den Erzieherinnen Angela Krämer und Alexandra Röhmisch. Auch auf dem Spielfeld ging es fair zu. Beendet wurde das Match mit Elfmeterschießen. Es soll bald ein Wiederholungsspiel geben.

