Im Rückblick auf diese 60 Jahre können sie natürlich einiges erzählen. „Geschnackelt“ hat es bei den beiden im „Kreuzwirtsaal“ der Familie Schücker in Waidhaus beim Tanzen. Da hatte Josef Zintl ein Auge auf seine Helga, eine geborene Meckl, geworfen. Geheiratet haben sie dann am 27. April 1963, am 23. Geburtstag des Bräutigams, in Miesbrunn, zunächst standesamtlich beim damaligen Bürgermeister Ludwig Putzer. Anschließend ging es in die Pfarrkirche St. Wenzelslaus, in der Pfarrer Franz-Xaver Lindner das Paar traute. Nach und nach stellte sich dann mit Josef, Kornelia und Michaela auch der Kindersegen ein. Inzwischen vervollständigen die Enkel Christian, Dominik und Philipp die Großfamilie Zintl.

Mit beiden Beinen mitten im Leben

„Ich habe bei unserem Hausbau viel selbst gemacht“, verweist der gelernte Schreiner Josef Zintl auf seine handwerklichen Fähigkeiten, darunter die Holzdecken oder auch die Fliesenarbeiten. Dazu kommt die in Maßarbeit und Eigenregie angefertigte Küche. Berufliche Karriere gemacht hat er dann als Justizbeamter. In den 30 Jahren war er in Straubing, Regensburg, Amberg und Weiden eingesetzt.

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Auch das Engagement in Vereinen kam bei Josef Zintl nicht zu kurz. Immerhin ist er Ehrenschützenmeister beim Schützenverein „Enzian“ Frankenreuth oder Ehrenmitglied bei der Waidhauser Feuerwehr. Und nach wie vor ist er ein leidenschaftlicher Sammler, vor allem von Uhren. Mit der Aussage „Ich war überwiegend Hausfrau“ untertreibt Helga Zintl. Immerhin arbeitete die gelernte Schneiderin früher in der damaligen Hosenspezialfabrik J. Hölzl & Co. in Vohenstrauß.

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„Wir sind zufrieden“, stimmte das Jubelpaar überein, als Bürgermeister Markus Bauriedl zum Ehejubiläum gratulierte. Und in der Rückschau auf die 60 Jahre ist es auch einig: „Wir haben alles richtiggemacht und würden wieder heiraten.“