Bevor das Fastenessen eingenommen wurde, begrüßte der Sprecher des Pfarrgemeinderates Stephan Wolf die Gäste sowie Christian Baumann und Monika Reichenberger. Diese stellten die Fastenaktion mit dem Motto: „Frau, Macht, Veränderung“ vor, bei dem es um Madagaskar geht.

Madagaskar, ein Land der Widersprüche

Madagaskar ist ein Land der Widersprüche. „Es gibt eine wunderbare Natur mit vielen Tieren, wie beispielsweise den Lemuren oder einzigartigen Orchideen. Mehr als 80 Prozent der Tier- und Pflanzenarten, die heute auf Madagaskar vorkommen, sind endemisch, das heißt, es gibt sie nur dort“, so Baumann.

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Bittere Armut

Doch vom Artenreichtum der Insel hat ein Großteil der Bevölkerung nicht viel. Die meisten der 24 Millionen Einwohner leben in bitterer Armut. Viele sind auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen angewiesen. Madagaskar gehört zu den zehn ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. „Die Armen bleiben ihr Leben lang arm“, berichtete Baumann. „Die Spenden für das Fastenessen betragen 506 Euro, die an Misereor weiter gegeben werden“, informierte Pfarrer Daniel Fenk.

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