Hedwig Prößl feierte vergangene Woche bei unglaublicher geistiger Frische ihren 85. Geburtstag. „Der Glaube, der Zusammenhalt und das gute Miteinander in der Familie sind mir das Wichtigste“, resümiert sie. Die Jubilarin besuchte eine Dankesmesse in der Waldthurner Pfarrkirche, die Pfarrer Norbert Götz zelebrierte und die Gruppe Triangel musikalisch umrahmte.
Bei den Feierlichkeiten am Prößl – Anwesend in Woppenrieth waren die zehn Kinder, 23 Enkel sowie die 13 Urenkel Philipp, Ben, Lisa, Milian, Levi, Luka, Max, Anton, Maya, Emilia, Leonie, Leni und die erst 3 Wochen alte Lea gekommen.
Laut ihren Töchtern weiß die Jubilarin von jedem Kind, deren Partnern, allen Enkelkindern und Urenkeln nicht nur die Namen, sondern auch das Geburtsdatum, was schon erstaunlich ist. Für jeden hat das Familienoberhaupt bei deren Geburtstag in kleines Geschenk parat. Überhaupt strahlt diese Frau eine unheimliche Ruhe und viel Geduld aus.
Viele Gratulanten
Leider ist im Januar 2015 ihr Ehemann Johann verstorben, den sie vor 65 Jahren in der Klosterkirche St. Felix geheiratet hatte. Ihn hatte sie damals bei der Jugendmesse in Waldthurn kennen und lieben gelernt. Geboren wurde Hedwig als jüngstes Kind von einem Bauernhof in Wampenhof, sie hatte noch zwei größere Brüder, zur Schule ging sie in Spielberg. Nach der Hochzeit betrieb sie mit ihrem Ehemann Johann eine Landwirtschaft.
Zum halbrunden Geburtstag gratulierten die Woppenriether. Der Nachbar, Bürgermeister Josef Beimler, Pfarrer Norbert Götz, für den Pfarrgemeinderat Nachbarin Hilde Beimler und der Flosser Bürgermeister Robert Lindner, der der Neffe der Jubilarin ist.
Tagtäglich steht Hedwig Prößl noch in der Küche, verrichtet ihren Haushalt, liest eifrig die Tageszeitung und schaut gerne K-TV.

