Die Bayerische Staatskanzlei hat am 17. Juni eine neue Auszeichnung geschaffen: Die Medaille für Verdienste um die Zivil-Militärische Zusammenarbeit. Damit sollen „herausragende Persönlichkeiten“ für ihre Leistungen in der Landes- und Bundesverteidigung und der Einsatz im Zusammenwirken zwischen Streitkräften und zivilen Stellen gewürdigt werden. Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl erhielt die gleiche Auszeichnung.

Einer der ersten Geehrten

Einer der ersten Geehrten ist Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch. Der Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann, verlieh ihm die Medaille kürzlich in München. Knobloch begleiteten Ehefrau Gabi und Oberst Kevin Poole, der Kommandeur der Garrison Bavaria am Truppenübungsplatz, mit Ehefrau Patricia.

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Krisenmanager und Initiator

Herrmann hob besonders Knoblochs Umgang mit den Abzugsplänen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und die Koordination mit den US-Streitkräften während der Corona-Pandemie besonders hervor. Ein Zeichen der guten Zusammenarbeit sei auch die neue Regelung des kommandierenden US-Generals Christopher Cavoli gewesen, dass Soldaten nun in Uniform zum Beispiel Einkäufe erledigen oder essen gehen dürften.

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Viele Schnittmengen

Edgar Knobloch zeigte sich glücklich über die Auszeichnung: „Ich freue mich sakrisch.“ Dann wurde er aber geradezu staatsmännisch: „Es liegt in der Natur der Sache, dass es in einer Übungsplatzgemeinde Schnittmengen gibt.“ Erst kürzlich habe er eine Besprechung mit den Bundesforsten und der Bundeswehr zum Thema Truppenübungsplatz gehabt. Knobloch: „Behörden und Militär – hier greift alles ineinander.“

Vom Weltgeschehen besonders betroffen

Gerade in den vergangenen Jahren habe es viel zusätzliche Arbeit gegeben: „Zuerst die Abzugsdrohungen von Trump, dann Corona gut gemeistert – trotz vieler positiver Fälle neu ankommender Soldaten gab es keinen Ausbruch – jetzt der Krieg in der Ukraine. Wenn auf der Welt was passiert, sind wir in Grafenwöhr ganz schnell dabei.“

Die Auszeichnung wolle er auch stellvertretend für die Amerikaner entgegennehmen. Besonders freue ihn, dass es mit den US-Soldaten stets eine offene Kommunikation ohne große Geheimnisse gebe.