Es gebe keinen Grund, nach der gründlichen Abi-Vorbereitung besorgt zu sein. In diesen Stunden und Tagen heiße es, kühlen Kopf zu bewahren, das Erlernte zu aktivieren und Kreativität bei der Anwendung von Gelerntem zu zeigen. Mutmacher Harald Olschner ergänzte: „Nach einer letzten Hürde kommt der Punkt, an dem Euch alle Möglichkeiten des Lebens offen stehen. Schöne Aussichten, die Religionslehrer Martin Weinzierl mit einer Fürbitte von Jean-Marie Vianney, Pfarrer von Ars und Schutzpatron für Schüler und Studierende, unterstrich: „Bewahre uns vor unnötiger Aufregung, zeige uns Anfang und Fortgang und hilf uns bei der Vollendung“. Auch der Himmel wisse, dass Prüflinge stets vor großen Herausforderungen stehen.
Ministerium gewährt „Corona-Bonus“
Insgesamt starteten in Bayern rund 35.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Abiturprüfungen. Nach der Deutsch-Aufgabe finden in den nächsten Tagen die Prüfungen für ein frei wählbares Fach und Mathe statt. Zwischen dem 15. und 26. Mai stehen die mündlichen Prüfungen in zwei weiteren Fächern an.
Ihr Abi-Zeugnis bekommen die Schülerinnen und Schüler am 30. Juni. Das diesjährige G8 hat mehr als drei Jahre Unterricht unter Pandemie-Bedingungen hinter sich. Eine Herausforderung für Abiturienten, Lehrer und Eltern. Diese besonderen Umstände veranlassten das Kultusministerium, den Prüflingen mehr Zeit für die schriftlichen Aufgaben zu geben. Für das Fach Deutsch gab es gestern als „Corona-Bonus“ 30 Minuten Zeitverlängerung.

