Ein Zinnteller ist die höchste Auszeichnung, die der Heimatkreis Tachau zu vergeben hat. Und den bekam am Sonntag Stadtarchivarin Petra Vorsatz im Kulturzentrum Hans Bauer am Rande einer Ausstellung über das „Lebenswerk des Tachauer Künstlers Bernd Fleißner“ in der Städtischen Galerie vom Vorsitzenden Wolf-Dieter Hamperl überreicht. „Sie haben das alles hier aufgebaut“, betonte Hamperl ihre Unterstützung, was den Heimatkreis im Kulturzentrum in den letzten 32 Jahren angehe. „Wir haben diese Zeit gemeinsam sehr gut verbracht.“
Viel Freiheit und Freiraum
Hamperl dankte für die Freiheit und den Freiraum. „So konnten wir uns weiterentwickeln.“ Große Unterstützung sei stets auch vom ehemaligen Oberbürgermeisters Hans Schröpf gekommen. Seit elf Jahren gebe es nun auch das Heimatkreis-Museum im Obergeschoss. Die Zusammenarbeit mit den Tachauern habe ihr Spaß gemacht, unterstrich Vorsatz. „Ich habe sehr gerne mit Ihnen zusammengearbeitet.“ In Hinblick auf ihren anstehenden Ruhestand: „Ich werde die Tachauer sehr vermissen.“
Ein malender Märchenerzähler
Die Ausstellung zeigt unter anderem Fleißners „Wackeldackel“ und Janosch-Tiger. Auch die Lokomotive von Jim Knopf und den grünen Frosch. Der Künstler und studierte Ingenieur für Holztechnik sei ein malender Märchenerzähler gewesen, erklärte Hamperl.

