Nach 60 Jahren trafen sich am Samstag ehemalige Absolventinnen der Mädchen-Mittelschule in der Fußgängerzone wieder.

Klassentreffen feiert Erinnerungen und Stadtbummel

Eingeladen hatten Waltraud Koller-Girke und Elisabeth Müller. Unterrichtet wurden die Damen vor sechs Jahrzehnten noch im Gebäude der heutigen Stötznerschule. Zuletzt hatte man gemeinsam das 50-jährige gefeiert und damals die alte Schule besucht. Am Samstag ging es vor allem darum, Erinnerungen auszutauschen und einen Stadtbummel zu unternehmen. Die Mittelschule von damals sei mit der heutigen Mädchenrealschule nicht mehr zu vergleichen.

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Jugend zwischen Nonnen und den Beatles

Besucht wurde auch ihr ehemaliger Boulevard zwischen der früheren Eisdiele „Lazarin“ (heute: Schmuck Kaba), dem Wienerwald und dem damaligen Rolltreppen-Zentrum Hertie. Ihre Jugendzeit war die Ära der Beatles. Trotzdem blieb die Flaniermeile ihre kleine Welt. „Wir wurden ja von Nonnen beaufsichtigt“, erinnerte sich die langjährige SPD-Stadträtin Koller-Girke. Da herrschten Zucht und Ordnung.

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„Die haben aufgepasst, dass wir nirgends hingingen“. Röcke über den Hosen, keine ärmellosen T-Shirts war Standard. Die Max-Reger-Straße sei ihr Treffpunkt gewesen, auch mit Jungs. „Da haben wir aber schon darauf geachtet, dass uns die Schwestern nicht sehen.“ Am Samstag verlängerte die Damengruppe ihren alten Boulevard vom Josef-Witt-Platz bis zum Unteren Tor. Viel habe sich verändert, wurde festgestellt. Zu Mittag gegessen wurde im „Pallas“.