Weiden. Mit dem Landesentwicklungsplan Bayerns ist Mdl Alexander Muthmann nicht zufrieden. Und die Schaffung von gleichwertigen Lebensbedingungen ist nur eine seiner Forderungen. Was er sonst zu sagen hat, erfährt man an der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Weiden.

MdL Alexander Muthmann ist der Hauptredner bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Weiden am Donnerstag, 16. März  um 19.30 Uhr im Gasthaus „Zum Alten Schuster“. Muthmann wird an dem Abend nicht nur auf die aktuelle Politik aus dem Bayerischen Landtag eingehen, sondern auch zu dem Thema „Landesplanung und Landesentwicklungsprogramm“ referieren.

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Die Freien Wähler hatten schon in der vergangenen Legislaturperiode des Landtags mehrfach auf die großen inhaltlichen und konzeptionellen Schwächen des Landesentwicklungsprogramms hingewiesen. Kritik kam von Muthmann auch, als Minister Söder im vergangenen Jahr seine Änderungen vorgestellt hat. „Nach den neuen Plänen wird die Hälfte Bayerns zu Räumen mit besonderem Handlungsbedarf zählen“, so Muthmann. Wenn nahezu 50 Prozent aller bayerischen Gemeinden als strukturschwach eingestuft werden, sei das ein Eingeständnis, dass es mit der Schaffung von gleichwertigen Lebensbedingungen noch nicht so weit her sein könne.

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Die wirklich bedürftigen Gemeinden kommen wieder nicht so zum Zug, wie sie es sollten,

kritisiert Muthmann. „Auch der Ausbau des Zentrale-Orte-System ist nicht sinnvoll. Wenn beinahe jeder zweite Ort zu einem Ober-, Mittel- und Grundzentrum wird, ist dieses System völlig entwertet und verliert an Bedeutung.“

Bei seinem Vortrag wird Muthmann auch auf die Schaffung von gleichwertigen Lebensbedingungen eingehen. „Wir Freie Wähler fordern, dass gleichwertige Lebensverhältnisse endlich messbar werden. Wir brauchen klare Vorgaben, wie viele Kindertagesstätten vorhanden sein müssen und wie weit der Weg zum nächsten Arzt maximal sein darf. Nur so können gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sichergestellt werden.“