Weiden. Am Samstag kommen die Perchten nach Weiden auf den Christkindlmarkt. Wer bisher noch nie einem „Deiferl“ begegnet ist, der sollte sich das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen. 

Es ist wieder so weit! Das Brauchtum der Perchten und die meisten anderen Sagengestalten um die Rauhnächte kommen aus der Zeit, in der die Kirche religiöses Predigttheater tolerierte und sogar forderte. Die Vorläufer der heutigen Krampusse waren, unter den Namen „Teuferl“ oder „Deiferln“, die Begleiter des Nikolausspieles.

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Seit dem 17. Jahrhundert traten sie langsam aus dem religiösen Kirchen- und Stubenspiel heraus und formierten sich langsam zu einem neuen Genre. Man konnte sie vorerst in komischen, dann aber teilweise sogar bedrohlich wirkenden Szenen im Spiel beobachten. Auch heute treten sie immer noch unter dem Namen Deiferln mit dem heiligen Nikolaus auf. In Österreich und Teilen Bayerns sind die gruseligen Gestalten mit Schaffellen und aus Holz geschnitzten Masken auch als Perchten bekannt. Die ähnlich aussehenden Krampusse treiben traditionell, wie die Deiferln, am 6.12. ihr Unwesen. Die Perchten erst um Helig-Drei-König.

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Die Deiflerln „Wuide Dragn“ vertreiben am Samstag ab 18 Uhr auf dem Weidener Christkindlmarkt die bösen Geister. Mehr zu den Grusel-Gestalten: www.wuide-dragn.de