Am Samstag wurde aus dem alten Ring-Kino kein Kinosaal, sondern ein brodelnder Kessel aus Rhythmus, Schweiß und purer Energie. Die „Youngblood Brass Band“ aus den USA brachte mit ihrer explosiven Mischung aus Brass, Funk, Hip-Hop und Jazz die Wände zum Beben. Und das Publikum gleich mit.

Am Puls der Zeit

Zehn Musiker standen auf der Bühne, doch sie klangen wie ein ganzes Orchester auf Adrenalin. Der wummernde Bass von Nat McIntoshs Sousaphon trieb die Menge an, während Dave Henzie-Skogen mit Rap-Passagen und Percussion den Puls des Abends vorgab. Dazwischen blitzten Trompeten, Posaunen und Saxophonläufe auf, präzise wie Maschinen, wild wie ein Sturm.

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Keine klassische Blasmusik

Vom ersten Ton an war klar: Hier ging es nicht um klassische Blasmusik, sondern um eine musikalische Attacke, die Grenzen sprengte. Das Publikum hielt es keine Sekunde still. Es wurde getanzt und gejubelt bis hinter in die letzte Reihe. Viele filmten das Ereignis mit ihren Handys. Dieses Erlebnis wollte festgehalten werden. 

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Laut und wild

Lukas Höllerer von der „Sünde“ hatte die Band schon 2019 nach Weiden geholt, doch diesmal toppte alles. „Das ist Wahnsinn“, rief ein Besucher zwischen zwei Songs. Die Youngblood Brass Band bewies, dass Brassmusik, laut, wild und absolut lebendig präsentiert, modern und pure Gegenwart ist.