Die Weichen sind gestellt. Im Kulturbahnhof Parpaluie steht die Lok unter Dampf. Es geht wieder in Richtung Kabarett und Comedian. Am kommenden Freitag, den 4. Februar, unternimmt Richie Necker mit seinem Trio „I CantAutori“ unter dem Motto “Un viaggio in Italia” eine poetische Reise in das italienische Herz. Am 5. Februar präsentiert Timur Turgas sein Stand-up-Programm „Blind Date“.

Der sieht seit zwei Jahren die Welt mit anderen Augen. Fast blind und mit Blindenstock bewaffnet, erzählt er humorvoll von seinen Begegnungen im Alltag. Da wird er gerne mal von „hilfsbereiten“ Menschen in die falsche Bahn gesetzt oder landet in der falschen Toilette. Was seine Augen nicht mehr erfassen können, ersetzt seine Fantasie mit Bildern in seinem Kopf, die er auf der Bühne beschreibt und mit Anekdoten würzt.

Werbung
Advertorial normal
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Fuaßboi, Frauen und andere G´schichtn

Am 12. Februar fährt Michi Dietmayr mit seinem Programm „Fuaßboi, Frauen und andere G´schichtn“ in den Kulturbahnhof ein. Er wird sein Publikum auf eine Reise in seine ganz eigene Welt mitnehmen.

#1 beispiel in-article

Man darf gespannt sein. Außer Frage steht aber, dass er sich sicher wieder einiges hat einfallen lassen, denn Michi Dietmayr ist auf den Bühnen in Bayern, Österreich zu Gast und darüber hinaus ein fester Bestandteil der Comedy- und Liedermacherszene. Egal ob als Teil der “3 Männer nur mit Gitarre“ oder beim TV-Format “Nightwash“ – er begeistert seine Fans.

Musikalischer Brutalpoet

Am 12. März kommt nun endlich der lang ersehnte „Weiherer“ mit „20 Jahre – Das Bühnenjubiläum“. Bewaffnet mit Gitarre, Mundharmonika und ungezügeltem Mundwerk präsentiert Weiherer seit nunmehr zwei Jahrzehnten eine Art unvorbereitete Plauderei mit Toneinlage. Der „niederbayerische Brutalpoet“, wie man ihn auch nennt, bewegt sich künstlerisch irgendwo zwischen Musikkabarett, Liedermacherei, schrulligen Geschichten und Polit-Aktivismus.

Weiter geht es am 26. März mit „Kabarett im Dritten Reich“. Sebastian Schlagenhaufer und Ramon Bessel verleihen mutigen Kabarettisten aus der Zeit des Nationalsozialismus wieder eine Stimme. „Der Herr Hitler kann froh sein, dass er nicht Kräuter heißt. Sonst müssten wir immer Heil Kräuter rufen“, so soll es Karl Valentin in den 1940er Jahren auf der Bühne gesagt haben. Ein Scherz, der zu Zeiten des dritten Reichs nicht ungefährlich war. Ein Bühnenprogramm der Zeitgeschichte – humorvoll und bewegend zugleich.

Ein Leben voller Abenteuer und Alltagswahnsinn

Am 2. April folgt Andy Sauerwein mit einem „Best of“. Seit seinem Comedy-Debüt vor über zehn Jahren war Andy Sauerwein nicht untätig und kann auf einige Lebenserfahrung zurückblicken. 25 Kreuzfahrten, zehn Kleinkunstpreise, fünf Soloprogramme, vier Beziehungen und ein Weltrekord liegen hinter ihm. Seine Inhalte leben von Überraschungen und vom plötzlichen Wechsel zwischen Rückblick und Aktuellem, Komik, Pommes und Mayo.

Vor der kurzen Osterpause steht am 9. April Christoph Maul mit „Mangel durch Überfluss“ auf der Kulturbühne. Gekonnt, humorvoll und intelligent bedient er sich einer Vielzahl von Themen, angefangen mit der regionalen Politik, über die Landes- und Bundespolitik bis hin zu internationalen Themen. Aber auch gesellschaftliche Widersprüche werden hier nicht ausgespart. Am liebsten plaudert Christoph Maul jedoch über den Wahnsinn des Alltags.

Für alle Veranstaltungen gilt:

Einlass nur von 17.00 bis 18.30 Uhr. Eintritt nur mit 2G Nachweis, das heißt für Personen über 14 Jahren mit Nachweis geimpft oder genesen und FFP2 Maske. Bestellung für Speisen nur bis 18.00 Uhr möglich. Beginn der Vorstellung ist jeweils um 19.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei, jedoch nur mit Reservierung unter 0175/9339933.