So hatten sich am vergangenen Freitag rund 30 Musikfreunde der Klassik zum traditionellen Besuch des Westböhmischen Symphonieorchesters Marienbad eingefunden und sind von den Vorstandsmitgliedern Andreas Servit und Joachim Strehl begrüßt worden.
Städtepartnerschaft seit 2008
Das älteste Symphonieorchester der Tschechischen Republik ist 1821 gegründet worden und erfreut mit einem ganzjährigem Orchesterbetrieb. Seit Ende des 19. Jahrhunderts zeigte das Orchester eine deutliche Vorliebe für die Darbietung symphonischer Musik. Heute tritt das Orchester in der ganzen westböhmischen Region und im Ausland auf und hat sein Repertoire von Promenadenkonzerten bis zu symphonischen Werken erweitert. Vor dem Konzert hieß Strehl die Marienbader Bürgermeister Martin Kalina und Zdenek Kral im „Parkhotel Golf“ zum Informations- und Gedankenaustausch während des Abendessens herzlich willkommen.
Sowohl Kalina wie Strehl begrüßten die engen Verbindungen zwischen den Partnerstädten Marienbad und Weiden sowie dem Städtepartnerschaftsverein seit 2008 und versprachen sich auch weiterhin dafür einzusetzen. Die „Städtepartner“ gratulierten den Marienbadern auch für die Aufnahme der Bäderstadt in die „UNESCO-Welterbeliste“. Ein Grund mehr, Marienbad einen Besuch abzustatten.
Standing Ovations und Bravo-Rufe
„Dalibor Karvay spielt Brahms“ war der folgende Konzertabend im Gesellschaftshaus „Casino“ übertitelt. Karvay, Konzertmeister der Wiener Symphoniker, verzauberte das Konzertpublikum mit Johannes Brahms einzigem Violinkonzert in D-Dur. Die Weidener Besucher waren begeistert und „Standing Ovations und Bravo-Rufe“ waren der Dank des Publikums für die Weltklasseleistung des slowakischen Geigers.
Am Beginn des Konzerts stand das „Brandenburgische Konzert Nr. 3“ von Johann Sebastian Bach (Originaltitel: 6 Konzerte mit mehreren Instrumenten) in der Originalfassung. Beethovens Sinfonie Nr. 4., Robert Schumann bezeichnete sie als „romantischte“ aller Sinfonien Ludwig von Beethovens, und das Westböhmische Symphonieorchester unter ihrem Dirigenten Radek Baborak, sorgten für Gänsehautcharakter bei den rund 500 Besuchern. Ein nach Meinung der Weidener „unvergesslicher“ Konzertabend. Sie signalisiertem Marienbads Bürgermeister Martin Kalina ein baldiges Wiederkommen in die westböhmische Bäder- und Partnerstadt.

