Am Sonntag, gastiert das ukrainische Gesangsquartett Goldkehlchen um 19.30 Uhr im Pressather Pfarrsaal mit einem Konzert für die Ukraine.

Das Ensemble wurde im Jahr 2000 in Lwiw (Lemberg) in der Ukraine von Absolventinnen der berühmten Lyssenko-Musikakademie gegründet. Die Musikerinnen widmen sich nicht nur der Interpretation ukrainischer Folklore, sondern auch der Klassik.

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Ein besonderes Instrument

Als Begleitinstrument dient ihnen die Bandura. Diese „ukrainische Lautenzither oder Armharfe“ ist ein 65-saitiges Zupfinstrument, das zwischen dem zehnten und zwölften Jahrhundert entstanden ist und sich zu einem vollwertigen Konzertinstrument entwickelt hat. Der Klang der Bandura erinnert an den eines Cembalos.

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Die vier professionellen Musikerinnen und Sängerinnen sind angesichts der dramatischen Lage in ihrem Heimatland mit insgesamt neun Kindern geflohen und derzeit bei Bayreuth untergekommen.

Der Eintritt für das vom Kulturkreis Pressath initiierte Benefizkonzert ist frei. Spenden werden erbeten zur Unterstützung und für medizinische Hilfe für die Notlage in der Ukraine.