Ashonte „Dolo“ Lee stand 2013 in der dritten Staffel von „The Voice of Germany“ für kurze Zeit wirklich im Rampenlicht. Im Spätherbst lieferte er damals den Neuaufguss einer Anthony Hamilton-Nummer. Zugegeben noch einen Deut bluesiger, rauchiger und herzergreifender als das Original.

Am Freitag sang der TV-erprobte Blues-Interpret an der Seite von Toby Mayerl und Michael Deiml unter dem Namen „Tanquoray“ erstmals auf der Live-Stage im vollbesetzten „Parapluie“. Für die Veranstalter gab es eine orangefarbene Überraschungstorte.

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Echte Starallüren

Denn „Dolo“, dessen Mega-Casting nunmehr acht Jahre zurückliegt, pflegte das Image des Stars. Die nette, traditionelle Band-Ankündigung mit Klatschaufforderung ans Publikum kurz vor dem Auftritt wurde zur Überraschung von Wirtin Sabine Mende von der Band abgelehnt. Nein, danke!

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Und Zugaben? Da gab’s nur eine. Gegen 21.30 Uhr war Schluss, obwohl die Besucher noch mehr hören wollten. Gut eine halbe Stunde wäre schließlich noch Zeit gewesen.

Soul-Brüder der Extraklasse

„Dolo“ verkörperte im Lerchenfeld neben dem Motown-Sound, auch den Neo-Soul, Black Consciousness und Blue-Eyed-Soul. Hier eine aufgemotzte Elton-John-Nummer, da die Selbsterkenntnis „I am a Star“. Es war doch schon die besondere Fähigkeit des „Tanquoray“-Trios, das ausgewählte Songmaterial auf eine ganz spezielle Art und Weise zu interpretieren, aber auch eigene Mucke zu bringen. Drei Soulbrüder der Extraklasse, die sich von vielen Bands abhoben.