Am 14. Mai herrschte im Freilandmuseum Bad Windsheim großer Andrang – der Tag des Immateriellen Kulturerbes lockte Besucher aus nah und fern mit einem vielfältigen Angebot. Dabei konnte man nicht nur die materielle Kultur wie etwa die historischen Gebäude erkunden, sondern auch überliefertes Wissen alter Handwerkstechniken wie das Ziegeln, Schmieden oder das Decken von Strohdächern bestaunen.
Lebendige Traditionen
Diese Tätigkeiten – so wie die traditionelle Karpfenteichwirtschaft – gehören mittlerweile zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland. 2023 jährt sich der Beitritt Deutschlands zur UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass lud das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gemeinsam mit dem Freilandmuseum zu einer Jubiläumsveranstaltung ein. Die ARGE Fisch präsentierte an diesem Tag mit einem Infostand die traditionelle Karpfenteichwirtschaft als Immaterielles Kulturerbe in Deutschland.
Ein wichtiges Thema
Lebendige Traditionen, überliefertes Naturwissen und traditionelle Handwerkstechniken verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. An diesem Tag wurde all diesen Menschen gedankt, die mit ihrem Engagement zum Erhalt des Immateriellen Erbes beitragen. Das rege Interesse der Besucherinnen und Besucher sprach für Bedeutung und Wichtigkeit dieses Themas und gab allen Trägergruppen spürbare Bestätigung und Anerkennung für ihre Leidenschaft.

