Von Sonntag, dem 14. Juli, bis Freitag, dem 19. Juli, machten sich 33 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen auf eine Studienfahrt nach Polen, um die Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau zu besuchen. Diese Fahrt, an der die Teilnehmer freiwillig teilnehmen, wurde auch dieses Jahr von den Schülern als die bedeutendste ihrer Schulzeit bewertet. „Ich kann jedem nur empfehlen, einmal nach Auschwitz zu kommen. Die Eindrücke dieser Woche werde ich für immer behalten,“ betonte die Zehntklässlerin Felicitas. Diese Meinung teilten alle 32 Mitschülerinnen und Mitschüler der Gruppe.

Auseinandersetzung mit der Geschichte

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich während ihrer fünftägigen Reise intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander. Neben geführten Besichtigungen der Lager Auschwitz I und Auschwitz-Birkenau nahmen die Jugendlichen auch an zwei Workshops teil. Sie beschäftigten sich in kleinen Gruppen mit Fluchten aus den Konzentrationslagern sowie mit Botschaften von Überlebenden an die nachfolgenden Generationen.

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Ein Tagesausflug führte die Gruppe zudem nach Krakau, wo sie nach einem Besuch im Museum der ehemaligen Schindler-Fabrik die Möglichkeit hatten, die historische Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden und Einblicke in die Kultur und das Leben der Menschen vor Ort zu gewinnen. Die Fahrt endete mit einer eigenständigen Besichtigung der Ausstellungen im Stammlager Auschwitz I am letzten Tag. „Ich bin froh, dass ich mitgefahren bin, da diese Fahrt meiner Meinung nach eine der wichtigsten Schülerfahrten überhaupt ist“, resümierte ein Zehntklässler am Ende der Reise.

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Dank an die Sanddorf-Stiftung

Ein besonderer Dank gilt der Sanddorf-Stiftung, die die Studienfahrt großzügig unterstützt hat. Diese Förderung ermöglichte es den Schülern, diese wichtige Bildungsreise anzutreten und sich mit einem düsteren Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Es ist das erklärte Ziel solcher Studienfahrten, bei jungen Menschen ein Bewusstsein für die Geschichte zu schaffen und sie für die Bedeutung des Erinnerns und Gedenkens zu sensibilisieren.

Insgesamt zeigte die Studienfahrt eindrücklich auf, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, um Lehren für die Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Die positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler unterstreichen die Bedeutung solcher Bildungsreisen in ihrem schulischen und persönlichen Entwicklungsprozess.