Sie waren ein würdiger Ersatz für Barthl Pöhnl & Co. Denn eigentlich hätten am Freitagabend die „Downlookers“ auf der Live Stage stehen sollen. Dann musste sich Bernd Mende aber kurzfristig nach einer anderen Band fürs „Parapluie“ umsehen. Fündig wurde er an der tschechischen Grenze. Dort hatten sich 2019 sechs Rockmusiker getroffen und ihre zusammen 200 Jahre Banderfahrung in einen Topf geworfen. Herausgekommen waren damals die „Old Boy and the rocking Guys“ mit Handmade-Rock aus den Siebzigern und Achtzigern.
Rock-„Drogen“ vom Allerfeinsten
Das Parkett vor der Bühne wurde bald sehr eng für die vielen Tanzwütigen. Auf die Ohren gab’s Rock-„Drogen“ von „Smoke on the Water“, „It’s my Life“ bis „Summer of 69“. Und man spürte, dass diese alten Haudegen schon einige Bandmitgliedschaften auf dem Buckel hatten: Subwaze, Roxxess, One Way, Bite the Beagle und Crossing Railroad.
Songs neu interpretiert
Ihr Ziel war klar: Rocksongs zu bringen aus einer Ära, die für viele der Besucher die schönste Zeit des Lebens symbolisierten: Freiheit, Easy Living und coole Partys. Toll war, dass die Songs nicht eins zu eins rüberkamen, sondern meistens neu interpretiert wurden.

