Ein überdimensionales Pappgesicht mit Nickelbrille, das ein wenig an die Bocca della Verità, den Mund der Wahrheit, in Rom erinnert. Das Relief will allerdings eine große Weidener Persönlichkeit nachzeichnen. Es wurde geschaffen von drei Schülerinnen und Schülern der FOS/BOS zu Ehren des großen Komponisten Max Reger, der kürzlich seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. „Sie können heute bei uns Max Reger gleich zweifach kennenlernen“, richtete der wissenschaftliche Mitarbeiter Sebastian Schott am Freitagabend seine Worte an die Besucher.

Reger in der Wahrnehmung junger Menschen

Zum einen in der Dauerausstellung Max-Reger-Zimmer. Dort, wo der Komponist während seiner Jugendzeit bei seinem Lehrer Adalbert Lindner das Klavierspiel lernte und wo der historische Reger beleuchtet werde. Aber auch in den Schülerarbeiten, die zeigten, wie junge Menschen 150 Jahre nach Regers Geburt dessen Wirken heute wahrnehmen würden.

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Herausragende Persönlichkeit der bayerischen Geschichte

Für Bürgermeister Lothar Höher, der gemeinsam mit Bürgermeister Reinhold Wildenauer die Eröffnung der Ausstellung eröffnete, gilt Reger als herausragende Persönlichkeit der bayerischen Geschichte. Er habe es geschafft, sein Werk an spätere Generationen weiterzugeben. Stolz könne die Stadt sein auf ihren großen Sohn.

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Schulleiterin begeistert

Unter den Fittichen ihrer beiden Kunsterzieher, Ulrike Feth und Jochen Lüftl, gelang es den Klassen 13G und 13GI an der FOS/BOS, sich innerhalb von fünf Wochen intensiv mit dem Wirken des Komponisten zu beschäftigen. Die Ausstellung wird noch bis zum 16. Juni gezeigt. Sie beinhaltet Mobile, Lichtprojekte, Noten und Spieluhr. Begeistert von den Arbeiten zeigte sich auch Schulleiterin, Oberstudiendirektorin Gabriele Dill.