Stadtförster Wolfgang Winter leitete in diesem Jahr erneut die Waldbegehung. Oberbürgermeister Jens Meyer sowie Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung begleiteten ihn.
Los ging es an der Blockhütte, wo der Rathauschef auch die Vertreter des neu strukturierten Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten begrüßte. Der anschließende 30-minütige Fußmarsch führte bergauf zum „Hinteren Eichrangen“. Dort sprach der Stadtförster über die Waldwirtschaft und beantwortete Fragen der Fraktionen.
Eingangs widmete er sich den Neophythen (zugewanderte, bei uns nicht heimische Arten). Anhand des indischen Springkrauts veranschaulichte er die Vor- und Nachteile der Pflanze. So eigne sich das einjährige Gewächs nicht für eine Uferbepflanzung an Gewässern, könne aber im Wald für eine Verjüngung des Bewuchses sorgen.
Laubholzreichere Bestände nötig
Höhepunkt der Exkursion war ein Verbissschutzzaun, innerhalb dessen junge Tannen, Buchen, Eichen und Ahorn wachsen. Außerhalb des Zaunes wäre diese Naturverjüngung nicht möglich gewesen. Winter erläuterte: Der Waldumbau auf arten- und laubholzreichere Bestände sei wegen des Klimawandels nötig. Er könne mit Hilfe eines solchen Schutzzaunes gelingen.
Seit 1981 gibt es die jährliche Waldbegehung, die mit einigen Unterbrechungen bis heute durchgeführt wird. Weitere Informationen hat Wolfgang Winter, Forstabteilung, Stadt Weiden, Tel: 0961 / 812801, E-Mail:wolfgang.winter@weiden.de

