„Wir wollen vor allem die regionalen Künstler und Künstlerinnen unterstützen, die sich durch ihr Können auszeichnen“, bedankte sich Sebastian Dippold bei der Schöpferin von „Martina“. Die Entstehungsgeschichte des Porträts betitelt Moni Scharnagl mit „aus der Not heraus“. Denn alles begann während des Lockdowns, als ihre Freundin Martina, die Namensvetterin des Kunstwerkes, Modell stand. Moni wollte Porträt-Malen üben und fertigte mehrere abgewandelte Fotografien von ihrer Freundin an, die sie dann nach und nach in mehreren Etappen auf Karton brachte.
Kunstwerke für die Wand und für die Haut
Aus dem Dilemma, dass der Künstlerin während des Lockdowns die Leinwände ausgingen, malte sie einfach auf Karton weiter. So erschuf sie eines ihrer Kunstwerke. Dieses war unter anderen in ihrer Ausstellung im Hausfluss in Neustadt ausgestellt. Im beruflichen Leben macht Moni eigentlich etwas Anderes. In ihrer eigenen kreativen Werkstätte Augustin Garden – Tattoo Atelier Moni Scharnagl in der Knorrstraße in Neustadt, entwirft die Neustädterin neben den Kunstwerken für die Wand, auch Kunstwerke für die Haut. „Kunst spielt schon immer eine große Rolle in meinem Leben“, fügt sie an.
Will man ihre Stilrichtung beschreiben, gibt es keinen eindeutigen Begriff. Ihre Kunst sei wie das Leben, so formuliert es die Malerin und Tätowiererin. Nie geradlinig. Porträts mit abstrakten Fragmenten, die dem Bild einen schönen Ausdruck verleihen und unbewusst auf Gefühle hindeuten. Ziel der Künstlerin ist, Menschen zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

