Es ist Chorleiter Wolfgang Lang und Chorobmann Richard Riedel in hohem Maße zu danken, dass diese Chorgemeinschaft nicht nur weiter besteht, sondern durch gezielte Nachwuchsförderung einer guten Zukunft entgegensehen kann. Sie sind Garanten für ein erfolgreiches Wirken der Bläsergemeinschaft. Ein Blick auf die nunmehr 65-jährige Chronik des Chores zeigt, dass der Posaunenchor aus einem Bläserquartett der früheren Blaskapelle unter Leitung von Obermusikmeister Erhard Fichtl entstand. Namen wie Sepp Lehner, Sepp Gerstl, Gustl Schopper, Fritz Sommer und später Fritz Löw und Hans Meier bleiben daher unvergessen.

Die Anfänge schon vor dem Krieg

Die Bläsergruppe hatte 1939 erstmals als Posaunenchor zur Konfirmation gespielt, der Zweite Weltkrieg ließ die Instrumente jedoch verstummen. Nach 1945 nahm das Quartett die musikalische Begleitung von Gottesdiensten und Beerdigungen wieder auf. Das Bläserquartett formierte sich zum Posaunenchor und hatte mit Fritz Sommer, Fritz Löw und Hans Meier drei große Förderer.

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Es war der frühere Pfarrer Friedrich Zapf, der im Rahmen einer Haussammlung die Beschaffung von Instrumenten für den Aufbau eines Bläserchores ermöglichte. Auf Anregung der damaligen CVJM wurden weitere drei junge Bläser ausgebildet. Am 5. Mai 1958 hatte sich der Evangelische Posaunenchor dann dem Landesverband Evangelischer Posaunenchöre in Bayern e. V. angeschlossen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Siegfried Beierl, Heinz Brunner, Heinz Herling, Hermann Schönberger, Klaus Wende und Altbläser Fritz Sommer.

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Ein lebendiges Ensemble

Die Jungbläserausbildung ist bis heute ein fester Bestandteil des Flosser Chores. In den letzten 15 Jahren wurden die Jungbläser vor allem durch Richard Riedel mithilfe von Andrea, Tanja und Judith Riedel sowie Leiter Wolfgang Lang ausgebildet. So besteht heute der Posaunenchor aus über 50 Bläsern. Fritz Löw leitete das Ensemble über 34 Jahre mit großem Engagement. Nach seinem überraschenden Tod übernahm der damals erst 24-jährige Schlatteiner Wolfgang Lang das Amt. Einen besonderen Wert legt Lang auf die Ausbildung junger Dirigenten.

Die Aktivitäten des Flosser Chores sind gerade in den letzten 15 Jahren überaus vielfältig vor allem durch die Mitgestaltung der Gottesdienste in der Heimatkirche. Auftritte in der Dresdner Frauenkirche, bei den Kirchen- und Posaunentagen, beim Reformationsgottesdienst 2018 in Wittenberg und die Teilnahme an jährlichen chorinternen Freizeiten auf der Altglashütte, schließlich die Reise nach Laos zu Gerlinde Engel bleiben unvergessen.

Feiern am 14. Mai

Gemeinsam mit den Freunden des Partnerchores aus Forchheim/Sachsen wird das 65-jährige Jubiläum mit einem Festgottesdienst am Sonntag, 14. Mai, um 9 Uhr in der St. Johannes-Baptista-Kirche gefeiert. Abschließend findet in der Marktplatzanlage, parallel zur Blumentombola des Waldvereins ein Standkonzert mit Getränkeausschank statt.

Die Freunde aus Forchheim kommen bereits mit 16 Bläserinnen und Bläsern am Freitag zu Besuch und werden im Gemeindehaus empfangen. Am Samstag steht ein Ausflug nach Schwandorf auf dem Programm. Am Abend startet ein Grillfest im Bärnstüberl Würzelbrunn.