Süßes oder Saueres? Gar gruslig wars am Freitagabend beim „Kubus M“-Konzert im „Parapluie“. Die „Live Stage“ wurde zur Halloween-Party im Special-Deko. Sabine und Bernd Mende, samt Ausschank-Gefolge, kamen als Monster. Schaurige Gestalten waren das. Ein Sensenmann verteilte mit kalter Hand Bierfilzl an die Gäste. Derweil packte die ebenfalls verkleidete Band Rockmusik der Sechziger und Siebziger Jahre aus. Ungeahnte musikalische Perlen waren das, die von exzellenten Musikern gespielt wurden.
Eigene Bearbeitungen
„Stranger in my House“, „Simply the Best“, „Born to be Wild“. Im Repertoire fanden sich wider: Deep Purple, The Doors, Black Sabbath, Cream, Rainbow, Rolling Stones oder Uriah Heep. Weil die meisten Songs von der Combo völlig neu bearbeitet wurden, musste man oft zweimal hinhören, um die Originale herauszufiltern. Aber gerade das war es ja, das bei den Leuten ankam. Diese eigenen Bearbeitungen ließen die Songs völlig neu erklingen. Mitreißend, mal laut, mal heftig. Und vor der Bühne wurde abgetanzt. Die Special Live Stage, war nach eigenem Bekunden des Wirts Teil des „Kunstgenusses bis Mitternacht“.

