Mariä Himmelfahrt gehört zu den kompliziertesten Tagen, denn er ist in katholisch geprägten Gebieten ein Feiertag, während in den übrigen Orten gearbeitet wird. So ist der 15. August in 1704 von 2056 Gemeinden in Bayern arbeitsfrei. Darauf bezog sich Pfarrer Daniel Fenk in seiner Predigt zu Mariä Himmelfahrt am Alten Kircherl in der Wolfgangsiedlung.
„Doch schaut nicht nur, wo die Geschäfte offen sind und es ein Schnäppchen gibt“, appelliert er. Eher solle man nach geöffneten Türen in der Region schauen. Die Heilige Maria war einst an diesem Tag in den Himmel aufgefahren und es stand die Himmelspforte für sie offen. „Diese Pforte wollen wir alle einmal durchschreiten“, sagt Fenk.
Glaube an Leben nach dem Tod lässt nach
Auch wenn diese Himmelstür nur eine Metapher ist, glauben viele nicht mehr an ein Leben nach dem Tod. Selbstkritisch erklärt er: „Nur noch 38 Prozent der Menschen glauben an ein Leben nach dem Tod.“ Er meint, an den Himmel zu glauben sei nicht einfach, es gibt doch keine Beweise dafür. Aber es gebe viele Hinweise, „Strahlen, die in unsere Welt scheinen“.
Solche Strahlen sind zum Beispiel die Worte Gottes in den Bibeltexten, sie „geben eine Vorahnung auf das, was uns erwartet“. Ein weiterer ist die Eucharistie: Der „Keks“ sei nur ein Symbol für den Leib Jesu, nur durch Glauben und Vertrauen werde mehr daraus.
Ein besonderes Gewand
Fenks Erscheinungsbild passte zu seinen beeindruckenden und offenen Worten: Extra für die Feier hatte er ein marianisches Gewand in blau getragen – ein Geschenk aus den Vereinigten Staaten, wie er erzählt. Der Sommer war pünktlich zu Mariä Himmelfahrt und dem anschließenden Siedlerfest der Siedlergemeinschaft zurückgekehrt – Dementsprechend war es Fenk auch warm in seinem Gewand, wie er lachend sagt.
Sein besonderer Dank galt Christian Baumann für die musikalische Untermalung und Anita Heßler vom Missionskreis, die den Altar geschmückt hatte. Zuvor hatte der Arbeitskreis Kräuterbüschel gebunden – genau 158 passend zum 15. August. Diese wurden vor dem Gottesdienst verkauft und von Fenk gesegnet.


Glauben die Geistlichen eigentlich diesen Quatsch was die verkünden selber? Immer der gleiche Trallala.... Auf den Missbrauch, den ihre Organisation zu verantworten hat, darauf gehen die Pfarrer nicht ein. Hauptsache die Kirche gewinnt immer auf Kosten anderer. Nimmt die Kirche mit ihrem immensen Besitz Flüchtlinge auf? Wo ist die Kirche, was macht die Kirche bei einem Unglück? Achja, beten.... Lieber stellen sich die Pfaffen mit lustigen Kleidern in die Mutter Natur und palavert davon wie schön und gut es uns nach dem Tod geht! Wir leben aber im "Hier" und "Jetzt", daran sollten wir denken, danach sollten wir handeln. Positiv wie möglich sein, Mitmenschen helfen soweit es möglich ist. Einfach sich auf das weltliche konzentrieren, das geistliche entsorgen und nicht darauf vertrauen.