„Die KI überrollt uns.“ Oder vielmehr – die inflationäre Beschäftigung der Medien damit überrollt uns. Inzwischen betrifft sie alle Lebensbereiche, das Theater eingeschlossen. Das Bühnengeschehen ist jeweils ein kreativer singulärer Live-Act von Schauspiel-Menschen und menschlich gesteuerten Elementen in Gemeinschaft mit unterschiedlich erwartenden und reagierenden Zuschau-Menschen. Alle an diesem Prozess Teilnehmenden sind individuelle Intelligenzträger, das heißt, sie sind ausgestattet mit „kognitiver beziehungsweise geistiger Leistungsfähigkeit“, beschreibt Winfried Steinl die Grundidee.

Was soll da jetzt eine künstliche Intelligenz? Die ist doch völlig undramatisch! Das haben sich die Schauspielmenschen des AMsembles gefragt, erste Ideen entwickelt, in szenischen Skizzen fixiert – und dann die KI selbst um Antwort gebeten…

Werbung
Advertorial normal
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Die KI von vielen Seiten beleuchtet

In abwechslungsreichen Szenen werden unterschiedliche Aspekte der künstlichen Intelligenz beleuchtet – mal nachdenklich, mal skurril, mal komisch. Der Clou der Inszenierung: Die AMsemble-Mitglieder haben die KI gebeten, die Themen der Szenen in kurze Gedichte jeweils im Stile eines bekannten Autors zu schreiben und tragen diese vor.

#1 beispiel full

Begleitet werden diese zum Teil recht kuriosen, teils überraschend formvollendeten Gedichte von Musik – diese allerdings ist ganz authentisch, live und von echten Menschen gemacht. Neben Instrumenten wie Gitarre, Geige, Saxophon und Dulcimer wird die Inszenierung auch durch – ebenfalls live und menschlich produziertes – Sounddesign von Anita Kinscher unterstützt.

Tickets für die Vorstellungen am 11. und 18. Mai um 19.30 Uhr gibt es bei der TouristInformation Amberg, an der Abendkasse und hier.

Weitere Informationen gibt es hier.