John McNamara ist ein Quermusiker. Problemlos verwischt er die Grenzen zwischen Soul, Blues und Rock’n’Roll. Seine Musikalität ist exzellent, das demonstriert er auch am Freitagabend auf der „Live Stage“ im „Kulturbahnhof Parapluie“. Zum einen gibt es wohlbekannte Hits auf die Ohren, zum anderen liefert der Bandleader oft gleich auch die Erklärung dazu, worum es in den Songtexten eigentlich geht.

Rockig und laut

Die John McNamara-Gang spielt mal rockig und laut, mal leise und sehr emotional. Es geht um Trinker mit Leberschäden, um Ingwer und um Aberglauben. Auch wenn der Name schottisch klingt: McNamara ist Ire. Einer, der alles auslotet, was zum Genre passt und der sich auf die Qualität seiner Mitmusiker verlassen kann.

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Ungewöhnliches Programm

Das Publikum jubelt. Es kann abtanzen, schwofen, mitsingen, zuhören. Mit bekannten Songs und unbekannte Perlen zaubert die Band in der vollbesetzten Lerchenfelder Musikkneipe ein ungewöhnliches Programm. Songs wie „Different Shadows of Blue“, „Mustang Sally“, „Got my Mojo workin‘“ von Eric Clapton, „Don’t let me down“ von den Beatles, „Superstition“ von Steve Wonder durchfluten im Raum. Immer wieder herauszuhören: Die faszinierende Stimme von Frontmann John. Kurzer Break. Bei der Dire Straits-Nummer „Sultans of Swing“ lässt er andere ran.

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