Die kurze Osterpause ist vorbei, das Frühlingsfest eröffnet. Aber leider zerrt Corona immer noch an den Nerven der Veranstalter. Schon wieder musste im „Parapluie“ eine Band Corona-bedingt absagen, die eigentlich auf der „Live Stage“ auftreten sollte. Diesmal hatte es „Treibauf“ aus München erwischt, die am Freitag daheim an der Isar bleiben mussten. Stattdessen sprang kurzfristig „Jara Milo“ ein, die Band vom hauseigenen Tontechniker und Profimusiker Günter Hagn, der auch mit den „Blue Haze“ und der „Soul Station No. 10“ für Furore sorgt.
Zeitlose Klassiker
Wer die Gruppe kennt, der weiß, welch prima Ersatz das Trio war. Zusammen mit Uschi und Stefan Sommer brachte Hagn bewährte, zeitlose Rock- und Bluesklassiker auf eine ganz eigene Art, aber mit großem Wiedererkennungswert. Das Rezept: Zwei Akustik-Gitarren und eine Blues-Harp für die Herren sowie ein Cajon als Sitzkasten für die Dame. Die besondere Songauswahl reichte von Clapton über Steve Miller bis U2. Und immer wieder und pausenlos dabei: Die grandiosen Hits der Rolling Stones.
Interessanter Mix
Dem Publikum wurde jedenfalls ein interessanter und abwechslungsreicher Songmix geboten an diesem Abend. Tolle Gitarrensoli und die gute Uschi vollendete die Materialvielfalt an den Percussions mit ihrem satten Groove. Die Musikfans durften mitsingen und endlich mal wieder vor der Bühne so richtig abtanzen. Fast so, als hätte es Corona nie gegeben.

