Isabelle Bodenseh zählt zu jenen Musikerinnen, die dieses Instrument tadellos beherrschen. Am Samstagabend stand die geschickte Komponistin und technisch hochversierte Flötistin mit ihrer Band als Quartett auf der „Jazz Zirkel“-Bühne im „Bistrot Paris.
Stücke aus eigener Feder
Fast alle Stücke stammten aus ihrer eigenen Feder. Bodenseh zeigte dank ihrer klassischen Ausbildung viel Sinn für fließende, melodische Linien und hatte durch ihre Erfahrungen im Modern- und Latinjazz ein fein ausgeprägtes Rhythmusgefühl. Allein schon die selten zu hörenden Klänge ihrer Bassflöte machten den Abend außergewöhnlich.
Jazz-Tempel bis auf den letzten Platz besetzt
Klar, dass der Weidener Jazz-Tempel bis auf den letzten Platz besetzt war. Schon beim „Sisters in Jazz“-Konzert hatte sie den Zirkel mit ihren Spieltechniken und mit ihrer reichen Klangpalette auf den unterschiedlichsten Flöten begeistert. Ihre Sidemusiker waren Thomas Bauser (Orgel), Lorenzo Petrocca (Gitarre) und Lars Binder (Schlagzeug).

