Laut Landesbischof Christian Kopp von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern trägt Bonhoeffer die Hoffnung in seinem Namen: „Bon-Hoffer“. Als Grund nannte er in seiner eindrucksvollen Predigt: „Er zeigt mir, wie grenzenlos hoffen geht.“ Hoffnung bedeute allerdings nicht, dass alles gut wird. „Das hat Bonhoeffer nicht erwartet“, wies er auf das Leben des am 9. April 1945 von den Nazis ermordeten Theologen und weiterer Angeklagten hin.

Umso wichtiger ist für den Landesbischof das von Bonhoeffer hinterlassene Vermächtnis: „Christinnen und Christen hoffen grenzenlos.“ Auch wenn das Reden von Hoffnung in Flossenbürg befremdlich wirke, sei die Gemeinde ein wichtiger Erinnerungsort mit dem Appell: „Das darf nie wieder passieren. Das gehört zum Erbe von Dietrich Bonhoeffer.“

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Dieser habe selbst im Gefängnis darauf vertraut: „Gute Mächte umgeben mich.“ Laut Kopp bedeutet es: „Das ist ein Hoffnungswissen, vielleicht ein anderes Wort für Glauben. Bonhoeffer weiß und glaubt und hofft auf Gott.“

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Den Gottesdienst bereicherten Prof. Dr. Florian Höhne mit Schilderungen aus Bonhoeffers Leben und Denken sowie Jugendliche aus Deutschland und europäischen Ländern mit Worten zum Thema „Hoffen“. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Uwe Steinmetz. Dazu kamen Victor Alcantara und Michael Straube sowie die Sängerin Maria Helmin.