Anders als frühere Abende beleuchtet der Vortrag am Freitag, 17. März, Varianten der traditionellen Totentänze: Bildende Kunst, Malerei, Literatur, Film, Tanz und Theater, Grafiken und Cartoons ließen sich davon ebenso inspirieren wie Werbung oder politische Propaganda in Katastrophenzeiten. Friedrich Wölfl legt an ausgewählten Beispielen dar, wie die Balance zwischen Ernst und Witz, zwischen Ästhetik und Propaganda, zwischen Zeitkritik und Scherz gehalten, mitunter auch aufgegeben wurde.

Die Beispiele stammen unter anderem von Bert Brecht, Otto Dix, Robert Gernhardt, Greser & Lenz, F.K. Waechter, Jean Tinguely, Felix Nussbaum, Horst Janssen, HAP Grieshaber oder Alfred Hrdlicka. Und natürlich tauchte das Motiv während der Corona-Pandemie in kreativer Form wieder auf. Das Fazit lautet: „Jede Zeit hat wohl ihren Totentanz.“ Kurz erläutert wird auch die Tagesfahrt am 6. Mai zu den traditionellen Totentänzen in Wondreb, Roding, Haselbach und Straubing.

Advertorial ohne Button, ohne Markierung, ohne Background
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes, Eintritt drei Euro. Eine Anmeldung bei Volkshochschule unter der Telefonnummer 09631 / 88-205, oder per E-Mail an vhs@tirschenreuth.de ist erforderlich.

#1 beispiel full